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Pfizmaier
zu halten und Tschang-pu nebst anderen Räubern die Landstriche
Tsing-tscheu und Siü-tscheu zur Unterwerfung zu bewegen. Er
überbracbte Tschang-pu dessen Ernennung zum Statthalter von
Tung-lai. AlsLieu-yung die Ankunft Fo-lung’s in Khie erfuhr, schickte
er einen Eilboten und erhob Tschang-pu zum Könige von Tsi.
Tschang-pu tödtete sofort Fö-lung und empfing den höchsten Befehl
von Lieu-yung. Um diese Zeit hatte der Kaiser im Norden die Sorge
wegen der Empörung Peng-tschung’s, Statthalters von Yü-yäng, im
Süden war er mit Liang und Tsu beschäftigt. Aus diesem Grunde
konnte Tschang-pu ausschliesslich in dem Lande Tsi seine Streitmacht
sammeln und in zwölf Provinzen sich festsetzen.
Nach dem Tode Lieu-yung’s wollte Tschang-pu nebst Anderen
Yü, den Sohn Lieu-yung’s, zum Himmelssohne erheben, sich selbst
zu dem „das Reich Han bestimmenden“ Fürsten erklären und die
Obrigkeiten einsetzen. Dagegen machte ihm Wang-hung Vorstellungen,
indem er sagte: Weil der König von Liang dem eigenen Herrscherhause
huldigte, mochte das Land im Osten der Berge einigermassen
sich ihm zuwenden. Wenn wir jetzt seinen Sohn ehren und
ihn einsetzen, werden wir die Herzen der Menge mit Argwohn erfüllen.
Auch sind die Menschen von Tsi sehr trügerisch. Es ist
angemessen, dass wir sie vorläufig täuschen. — Tschang-pu stand
demnach von seinem Vorhaben ab.
Im fünften Jahre des Zeitraumes Kien-wu (29 n. Chr.) erfuhr
Tschang-pu, dass der Kaiser ihn angreifen wolle. Er ernannte seinen
Heerführer Jj|?!j»Fei-yi zum Könige von Thsi-nan und liiess ihn
am Fusse des Berges Li seine Streitkräfte zusammenziehen. Im
Winter desselben Jahres zertrümmerte der „die Macht begründende
grosse Heerführer“ Keng-yen die Streitkräfte Fei-yi‘s, schlug diesem
das Haupt ah und eroberte bei weiterem Vorrücken Lin-thse.
Tschang-pu bedachte, dass bei der geringen Anzahl und der Entfernung
der Streitkräfte Keng-yen’s ein belagerndes Heer ihnen in
einem einzigen Angrifte den Platz wegnehmen könne. Er stellte sich
daher an die Spitze seiner gesammten Heeresmacht und überfiel
Keng-yen in Lin-thse. Die Streitmacht Tschang-pu’s erlitt eine
grosse Niederlage, und er selbst floh nach Khie zurück.
Als hierauf der Kaiser in eigener Person sich nach Khie begab,
zog sich Tschang-pu auch von dort zurück und beschränkte sich auf