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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 61. Band, (Jahrgang 1869)

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Pfizmaier

gewaltigen  und  hervorragenden  Männer  der  Provinzen  herbei.
jj^Tscheu-kien,  ein  Eingehorner  von  Pei,  und  Andere  traten
gemeinschaftlich  in  die  verschlossene  Abtheilung  und  wurden  Anführer ­
  und  Häuptlinge.  Indem  man  Thsi-yin,  Schan-yang,  Pei,  Tsu,
Hoai-yang  und  Jü-nan  überfiel  und  unterwarf,  gelangte  man  in
den  Besitz  von  acht  und  zwanzig  festen  Städten.  Ausserdem  schickte
Lieu-kung  einen  Abgesandten  an  ijtS  Kiao-kiang  aus  Schangyang,
  einen  Häuptling  der  Räuber  von  Si-fang  J ),  und  ernannte  ihn
zu  dem  „in  der  Quere  wandelnden“  (hung-hang)  Heerführer.
Um  diese  Zeit  griff-j|g-  Tung-hien  ,  ein  Eingehorner  von
Tung-hai,  zu  den  Watfen  und  setzte  sich  in  seiner  Provinz  fest,
während  ^  'S  Tschang-pu  ebenfalls  das  Gebiet  von  Tsi  zurechtstellte. ­
  Lieu-yung  schickte  einen  Abgesandten  und  ernannte  Tunghien
  zu  einem  „Han  mit  den  Flügeln  deckenden“  grossen  Heerführer,
Tschang-pu  zu  einem  „Han  stüzenden“  grossen  Heerführer.  Er
vereinigte  seine  Kriegsmacht  mit  derjenigen  der  genannten  Anführer
und  hielt  dann  die  Gegenden  des  Ostens  ausschliesslich  besetzt.  Als
Keng-schi  geschlagen  wurde,  legte  sich  Lieu-yung  die  Benennung
des  Himmelssohnes  bei.
Im  Sommer  des  zweiten  Jahres  des  Zeitraumes  Kien-wu  (26  n.
Chr  )  entsandte  Kuang-wu  den  die  Stelle  eines  grossen  Heerführers
des  Tigerzahnes  bekleidenden  Kai-yen  und  Andere  zum  Angriffe ­
  gegen  Lieu-yung.  Vordem  war  Su-meu,  ein  Eingehorner  von
Tschin-Iieu,  der  „bei  dem  Unheil  strafende“  Heerführer  Keng-schi’s
gewesen  und  hatte  in  Gemeinschaft  mit  Tschü-wei  und  Anderen  die
Hauptstadt  Lö-yang  vertheidigt.  Nachdem  Tschü-wei  sich  an  Han  ergeben, ­
  wandte  auch  Su-meu  sich  dem  höchsten  Befehle  zu.  Kuangwu
  beauftragte  daher  Su-meu,  zugleich  mit  Kai-yen  den  Überfall
gegen  Lieu-kung  auszuführen.  Bei  dem  Kriegsheere  konnten  sich
diese  zwei  Männer  nicht  mit  einander  vertragen.  Su-meu  fiel  hierauf
ab.  tödtete  den  Statthalter  von  Hoai-yang  und  plünderte  mehrere
Districte,  die  in  seinen  Besitz  gelangten.  Er  setzte  sich  in  Kuang-Iö
fest  und  erklärte  sich  zu  einem  Unterthan  Lieu-kung’s.  Dieser  ernannte ­
  Su-meu  zum  grossen  Vorsteher  der  Pferde  und  zum  Könige
von  Hoai-yang.
*)  Si-fang  ist  der  Name  eines  Districtes.  Die  alte  Feste  desselben  liegt  im  Norden
des  späteren  Districtes  Tan-fu  in  Sung-tscheu.
            
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