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P f i z m a i e r
nach der Provinz Sin-tu •). Sie dient zur Beobachtung von Tschangngan
und ist von hier achtzig Weglängen entfernt. Kuang-wu eilte
sofort nach Sin-tu, wo der Statthalter Jin-kuang die Thore
öffnete und ihm entgegenzog.
Indem er jetzt die Streitkräfte der benachbarten Districte ausrücken
liess, erlangte er viertausend Krieger. Mit dieser Macht
richtete er zuerst einen Angriff gegen die Districte Tang-yang und
Sehe 2 ), die sich ihm unterwarfen. Nachdem sein Heer allmählich zu
einer Stärke von mehreren zehntausend Kriegern angewachsen,
unternahm er einen Angriff auf Pe-jin, das er nicht zur Unterwerfung
bringen konnte. Seine Räthe waren der Meinung, dass man Pe-jin
am besten bewache, wenn man Kiü-lö zurechtstelle. Kuang-wu führte
jetzt seine Streitmacht nach Nordwesten und belagerte Kiü-lö, das
von Jr)=l Wang-jao, dem Statthalter Wang-lang's, vertheidigt
wurde. Ein durch mehrere Decaden fortgesetzter Angriff hatte keinen
Erfolg, Keng-schün sprach über den Gegenstand und
sagte: Wenn wir Wang-jao lange Zeit bewachen, wird die Menge
der Kriegsmänner ermatten und untüchtig sein. Man muss, sobald
man zu Grösse gelangt und die Streitmacht auserlesen und tüchtig
ist, vorrücken und Han-tan angreifen. Wenn Wang-lang bestraft ist,
wird Wang-jao ohne Kampf sich unterwerfen.
Kuang-wu war hiermit einverstanden. Er liess den Heerführer
jfpjjl ^J^Teng-muan zur Beobachtung Kiii-lö's zurück und führte
das Kriegsheer gegen Han-tan, wo er vor dem nördlichen Thore der
Vorstädte lagerte. Wang-lang zog mehrmals aus der Stadt und bestand
Kämpfe, in denen er nichts ausrichtete. Er beauftragte jetzt
seinen berathenden Grossen ^tpTu-wei, das Abschnittsrohr zu
ergreifen und wegen der Übergabe zu unterhandeln. Tu-wei bediente
sich zierlicher Worte und sagte, dass Wang-lang wirklich der
Leibeserbe des Kaisers Tsehing sei. Kuang-wu entgegnete: Gesetzt,
Kaiser Tsehing würde wieder lebendig, so könnte die Welt durch
ihn nicht gewonnen werden. Um wieviel weniger vermöchte dies ein
falscher Tse-yü!
*) Die Provinz Sin-tu ist das spätere Ki-tscheu.
2 ) Tang-yang- und Sehe gehörten zu der Provinz Kiü-lö. Tang-yang liegt im Norden
des Flusses Tang und ist der spätere District Ki-tscheu. Die alte Feste desselben
liegt südwestlich von den späteren Districten Ki-tscheu und Lö-tsching.