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P f i z m a i e r
stehen wir dicht vor Tschang-ngan, und die Götter und Geister
wollen es so. Wir müssen Jemanden von dem Geschlechte Lien aufsuchen,
ihn in Gemeinschaft ehren und erheben. Im sechsten Monate
des Jahres setzten sie sofort Lieu-fen-tse zum Kaiser ein. Derselbe
nannte sich Kien-sehi (das gegründete Zeitalter) und bezeichnete
mit diesem Namen auch das erste Jahr eines neuen Zeitraumes.
Die rothen Augenbrauen hatten zur Zeit, als sie nach Tscln
gezogen waren, Lieu-fen-tse und dessen zwei ältere Brüder Kung
und j^ Meu geraubt. Dieselben hatten sich hei dem Kriegsheer befunden.
Lieu-kung hatte sich in seiner Jugend auf das Buch der
Schang verlegt und war in der grossen Gerechtigkeit bewandert.
Als Puan-thsung und dessen Genossen, denen er folgte, sich Kengschi
unterwarfen, erhielt er das Lehen eines Fürsten von Tsclit.
Da er die richtschnurmässigen Bücher vollkommen verstand und
mehrmals über die Angelegenheiten gesprochen hatte, wurde er zu
einem Aufwartenden im Inneren ernannt. Er folgte Keng-schi und
lebte in Tschang-ngan. Lieu-fen-tse und Lieu-meu blieben bei dem
Kriegsheer zurück und gehörten zu dem Hiao der Rechten, dem Angestellten
der Genossen j|P|J Lieu-hiä-king, der dem
Futterschneiden und der Hut der Rinder vorgesetzt war und mit dem
Namen eines Angestellten der Rinder bezeichnet wurde.
Als Puan-thsung und dessen Genossen einen Kaiser einsetzen
wollten, suchten sie in dem Kriegsheer nach den Nachkommen des
Königs King. Unter siebzehn Menschen, welche sie fanden, waren
bloss Lieu-fen-tse, Lieu-meu und ?|>|J Lieu-hiao , der frühere
Lehensfürst von Si-ngan, sehr nahe Angehörige seines Geschlechtes.
Puan-thsung und dessen Genossen beriethen sich und sagten: Wie
wir gehört haben, nannte man in dem Alterthum den Himmelssohn,
wenn er Streitkräfte befehligte, den obersten Heerführer. — Sie machten
jetzt eine Tafel zu einer Beglaubigungsmarke und schrieben darauf
die Worte: der oberste Heerführer. Sie legten dieses mit noch zwei
leeren Tafeln in eine Urne.
Hierauf errichteten sie im Norden von Tsching einen Altar mit
einem freien Platze und opferten dem Könige King von Tsching-yang.
Die „dreierlei Greise“ und die „den Geschäften Nachgehenden“
waren vollzählig versammelt und standen in Reihen unter den Stufen.
Lieu-fen-tse und die beiden anderen standen in der Mitte. Man liess