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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 61. Band, (Jahrgang 1869)

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P  f  i  z  m  a  i  e  r

nach  Nan-yang  zurück  und  raffen  die  Streitkräfte  des  Königs  von
Yuen  und  der  Übrigen  zusammen.  Wenn  die  Sache  nicht  zu  Stande
kommt,  begehen  wir  uns  wieder  in  die  Seen  und  Teiche,  wo  wir  als
Rauher  auftreten.
Schin-tu  -  kien,  Liao-tsehen  und  die  Übrigen  waren  hiermit
einverstanden.  Sie  begaben  sich  in  Gemeinschaft  zu  Keng-schi  und
sprachen  mit  ihm.  Keng-schi  gerieth  in  Zorn  und  ertheilte  keine  Antwort. ­
  Niemand  getraute  sieh,  ein  Wort  zu  sagen.  Als  die  rothen  Augenbrauen ­
  Lieu-fen-tse  zum  Kaiser  einsetzten,  erliess  Keng-schi  an
Wang-khuang,  Tschin-mö,  Tsching-tan  und  Tscliao-meng  den  Befehl, ­
  die  Streitkräfte  in  Sing-fung  anzuhäufen.  Lo-sung  lagerte  dem
Aufträge  gemäss  mit  einem  Kriegsheer  in  Tseu  ! )  und  leistete  dem
Feinde  Widerstand.

Tschang-ngang,  Liao-tsehen,

Hu-yin.  Schin-tu-kien  und

Andere  trafen  mit  Wei-ngao,  dem  die  Stelle  eines  kaiserlichen  Yermerkers
  bekleidenden  Grossen,  eine  geheime  Verabredung,  der  gemäss ­
  sie  an  dem  Tage  des  „begründeten  Herbstes“,  zur  Zeit  des
Luchs-  und  Speiseopfers 2 )  Keng-schi  meuchlerisch  überfallen  wollten. ­
  Sie  hatten  zu  diesem  Zwecke  früher  einen  Plan  entworfen.
IIP  HL  Ö  Lieu-neng-king,  ein  im  Inneren  Aufwartender,  erhielt
von  der  Verschwörung  Kenntniss  und  machte  die  Anzeige.  Keng-schi
schützte  eine  Krankheit  vor  und  verüess  nicht  das  Haus.  Er  berief
Tschang-ngang  und  dessen  Genossen  zu  sich.  Als  Tschao-ngang  und
dessen  Genossen  eingetreten  waren,  wollte  er  sie  insgesammt  hinrichten ­
  lassen.  Bloss  Wei-ngao  war  nicht  erschienen.  Keng-schi  war

*)  In  den  Denkwürdigkeiten  der  fortgesetzten  Han  heisst  es:  ln  Sin-fung  befindet
sich  das  Blockhaus  Hung-men  und  die  Feste  Tseu.
2 )  ln  den  Lauten  und  Bedeutungen  des  früheren  Buches  (des  Buches  der  früheren
Han)  wird  gesagt:  Tschü  (Luchs)  ist  ein  wildes  Thier.  An  dem  Tage  des  begründeten ­
  Herbstes  opfert  man  wilde  Thiere.  An  diesem  Tage  ziehen  die  Könige
auch  auf  die  Herbstjagd  aus  und  bringen  das  Opfer  in  dem  Ahnentempel  des
Stammhauses,  ln  den  nördlichen  Provinzen  des  Landstriches  Ki  bezeichnet  man
das  Festessen  und  Festtrinken  des  achten  Monates  des  Jahres  mit  dem  Namen
Liü  (das  Speiseopfer),  ln  Bezug  auf  diesen  Namen  sagt  das  Schuö-wen:  ln  Tsu
ist  es  Sitte,  im  zweiten  Monate  des  Jahres  dem  Gotte  des  Trankes  und  der
Speise  zu  opfern.  Das  Kuang-yün  sagt:  Es  ist  das  Opfer  des  Trankes  und  der
Speise.  In  dem  Landstrich  Ki  bringt  man  es  im  achten  Monate  des  Jahres.  In  Tsu
ist  es  Sitte,  es  im  zweiten  Monate  des  Jahres  zu  bringen.
            
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