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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 61. Band, (Jahrgang 1869)

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Pfizmaier

Richtung  in  die  Provinz  des  Südens  und  nannten  ihre  Schaaren  die
Streitmacht  von  Hia-kiang.  Wang-khuang,  Wang-fung,  Ma-wu  sowie

deren  Genossen  Tschü-wei,  I^J  tjj|  Tschang-ngang  und

Andere  traten  in  nördlicher  Richtung  in  Nan-yang  und  nannten  ihre
Schaaren  die  Streitmacht  von  Sin-schi.  Sich  selbst  gaben  sie  den
Namen  von  Heerführern.
Im  siebenten  Monate  des  Jahres  rückten  Wang-khuang  und
Andere  vor  und  überfielen  Sui*).  Sie  hatten  dieses  noch  nicht  zur
Unterwerfung  gebracht,  als  ^jf  jfßjl  Tschin-mo  und  Liaotsclien,
  Eingeborne  von  Ping-lin,  wieder  eine  Menge  von  tausend
Menschen  sammelten,  der  sie  den  Namen  Streitmacht  von  Ping-lin
gaben  und  sich  damit  für  den  Aufstand  erklärten.  Sching-kung  kam
aus  diesem  Anlasse  herbei  und  schloss  sich  Tschin-mö  und  den  Uebrigen
  an.  Er  wurde  der  Zugesellte  für  die  Beruhigung  und  Ansammlung ­
  ihres  Kriegsheeres.  Um  diese  Zeit  erhoben  sich  auch  Kuang-wu
und  dessen  älterer  Bruder  ^|-  /f{^|  Pe-sching  in  Tschung-ling.  Dieselben ­
  vereinigten  ihre  Streitkräfte  mit  den  übrigen  Abtheilungen  und
rückten  vorwärts.
Im  vierten  Jahre  desselben  Zeitraumes  (23  n.  Chr.),  im  ersten
Monate  des  Jahres  schlugen  sie  den  Grossen  der  vorderen  Reihe,

Kien-feu  und  den  mit  der  Würde  eines  Schö-tsehing  (zu

dem  Richtigen  gehörenden)  bekleideten  jjj^  Liang-khieu-sse,

Heerführer  Wang-mang’s,  und  enthaupteten  sie.  Man  gab  Schingkung
  den  Namen  des  Heerführers  Keng-sehi  (des  Heerführers  des
abwechselnden  Anfangs).  Die  Heeresmenge  war  zahlreich,  es  fehlte
ihr  jedoch  die  Leitung  und  Einheit.  Die  Anführer  hielten  hierauf  eine
Berathung  und  erhoben  Keng-schi  zum  Himmelssohne.
Im  zweiten  Monate  des  Jahres,  an  dem  Tage  Sin-I  (18)  errichtete ­
  man  einen  Altar  in  dem  Sande  an  den  Ufern  des  Flusses  Yo.
Man  stellte  die  Streitkräfte  in  Schlachtordnung  und  hielt  eine  grosse
Versammlung.  Keng-schi  bestieg  den  Kaiserthron,  kehrte  das  Angesicht ­
  nach  Süden  und  ernannte  die  Diener  seines  Hofes.  Er  war
jedoch  von  Natur  weich,  schwach  und  verschämt.  Er  vergoss  Schweiss,
erhob  die  Hände  und  war  nicht  fähig  zu  sprechen.  Er  verkündigte

Der  District  Sui  gehörte  zu  der  Provinz  Nan-yang.  Derselbe  ist  der  spätere
District  Sui-tscheu.
            
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