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S t w r k
deutet castus, purus, continens, wie das mit -ach d. i. -ac abgeleitete
Beiwort geanasaclu
Dieselbe Bedeutung hat das irische Beiwort macanta und der
wahrscheinlich daraus gebildete Name Maccentius, Maxentius (St.)
a. 873. Cart. de Bedon n. 236.
Jaac (pbr. mon. S. Petri Tricas.) 117, 14.
Jacco 2, 23 ssec. 8—9.
Bei Förstemann p. 809 gilt dieser Name für deutsch und wird
er durch ahd. jagon venari, persequi gedeutet, und dieses, wie klar
ersichtlich ist, ohne Rücksicht auf die allgemein geltenden Lautgesetze.
Jaco, Jacco ist ein keltischer Name und schliesst sich an die
altgallischen Personennamen
Jachus (Siscennius), ein alter römischer Grammatiker in Gallia
Togata, Sueton. de ill. gramm. 3 fin., C. M. Jaccus (Murviedro) Masdeu,
Hist. crit. Tom. 19 n. 1813,
Jaclia (Calpurnia) Orelli 6334, denen noch
’laxxcc (opp. Vascon. in Hisp. Tarrac.) Ptol. 2, 6, 67 heigefügl
werden kann, dann
an den kymrischen Namen :
Jaco Lives of the British Saints (Rees) 142; Jago (einer der
alten britannischen Könige) Galfr. Monumet. 2, 16; Cadfan mab Jago
mab Beli, Jolo p. 110, 3 und
an den armorischen Namen:
Jagu, Jacu ssc. 9. Cartul de Redon n. 9. 33.
Zum Verständnisse dieses Namens führt das kymrische Beiwort
iach, iaclius (sanus, salvus), iachysol (utilis) Lhuyd 144. 178,
komisch iach(firmus) in aniach (infirmus) Courson, Hist, des peuples
Bretons (Glossaire) 1, 427, im heutigen Armorischen iach (sanus),
dann das irische Hauptwort ic, icc (salus, sanitas) Wb. Zeuss Ed. 2
p. 21.
Jac bedeutet demnach der Gesunde, d. i. der Starke, Kräftige.
Beachtenswertli ist, dass in zwei Urkunden des Cartul. de Redon
n. 229. 230 aus den Jahren 830 und 831 neben Jaco die Form
Aicus erscheint; es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass
Aicardus (testis ex Herio monast.) c. a. 1060. Cart de Redon
n. 310 statt Jacardus steht.