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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 61. Band, (Jahrgang 1869)

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K  v  l  c  a  I  a

ähnlich  der  Form  und  dem  Gedanken  nach.  So  lassen  sich  in  diesem
Chorliede,  wie  aucli  in  anderen,  noch  mehrere  solche  Parallelismen
naclnveisen.  Die  grosse  Anzahl  solcher  Parallelismen  beweist,  dass
man  es  mit  keiner  zufälligen  Erscheinung  zu  thun  hat.  Vgl.  z.  B.
noch  die  Parallelismen  der  1.  2.  3.  Strophe  und  Antistrophe  im  Aias
348  ff.  oder  1203  rzpipiv  im  o.  Verse  der  Strophe  mit  rzpipig  (1213)
im  S.  Verse  der  Antistrophe,  oder  1210  Tpoiocg  opp.  1222  ’A-S-ävasu.
  s.  w.  Man  ist  um  so  mehr  berechtigt,  solche  Symmetrien  hervorzuheben, ­
  da  eine  Classe  solcher  Parallelismen,  nämlich  die  Wiederkehr ­
  von  Interjectionen  an  denselben  Stellen  der  Strophe  und  Antistrophe ­
  notorisch  und  unzweifelhaft  vom  Dichter  beabsichtigt  ist.
V.  489  ff.
Ti  yäp  rj  Aaßdaxidaig
71  Ttö  Tlolüßov  vzixog  zxzir  ,  ovrz  näpoiSzv  kor’  zyuy’  oiirz  rä
VÜV  ,7TOJ
la-Sw,  npög  Szou  ßaoävcü  *  *  *  *
ini  rav  inidapov  ipduv  zip.’  Oidinööx  Axßoxxidxig
enixovpog  ctöfjAwv  Jjxvxtwv.
So  lässt  Nauck  diese  Stelle  drucken,  während  Hermann  in  der
Strophe  keine  Lücke  annahm,  dagegen  in  der  Antistrophe  die  Worte
7dp  in  aurtö  tilgte.  Dies  Auskunftsmitte],  welches  Dindorf  annahm,
ist  aber  ein  höchst  unwahrscheinliches,  da  der  Scholiast  die  von
Hermann  getilgten  Worte  kanntet),  wenn  auch  seine  Erklärung  sonst
ganz  falsch  ist.  Ausserdem  wird,  wenn  man  schreibt
äXk’  ovkot’  £yu>y’  xv,  npiv  ’icioip’  opSöv  znog  pzp<popzvu>ii  xv  xxrxfxiriv.

(pXVZpX  KTZpOZGG’  xi\^Z  XÖpX
norz,  xai  GOipdg  üitpSr),
der  Zusammenhang  so  sehr  vermisst,  dass  man,  wenn  der  Text
in  dieser  Fassung  überliefert  wäre,  an  die  Richtigkeit  desselben  nicht
glauben  könnte  und  zu  einer  Conjectur  sich  veranlasst  sähe.  Auch
kann  man  vielleicht  auf  den  Parallelismus  zwischen  ini  rxv  inidxpov

1)  ä  fiiv  tyxaXoOfftv  aürcS,  aftvjX«  xal  ov  jravtM?  aXvj3^.  a  ot  xaroXp^Mffs,
yavs^a,  ore  in  $  ov  g  ai)rw  r  ryg  hyiyiog  <jqv6
            
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