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wobei zu bnripezeXv natürlich ifxoi hinzuzudenken ist, geradeso wie bei
der Erklärung des Scholiasten inapxeXv xai <jvp.7tpazzeiv auch ip.oi
verstanden werden muss, welcher Umstand eben für die aufgestellte
Conjectur zu sprechen scheint.
V. 224 ff.
ouzig tto3’ öfuöv Aäiov zöv Aaßäaxou
xäzoidev avopäg ix zivog oiMezo,
zoiizov xeAsöoü navza avp.aiveiv ip.oi.
xsi p.iv ipoßsXzai zuEinixlr^ix vneEelcbv
avzig xaS’ aiizoxj • neiaezai ydp aAXo piv
dazepyig oöosv, yf,g o’ aneioiv <xaipalr t g.
ei o’ ad zig aXXov olftev iE ällrig y^ovög
röv avziyeipa, pr; aicoKazixj • zä ydp
xepoog ze'/M ’yti) yji ydpig kpaaxeiaezai.
Ein radicales Mittel zur Beseitigung der Schwierigkeiten im
Y. 227 hat Blaydes gefunden (und auch Heimsoeth, ohne Blaydes'
Fund zu kennen) : xai ph ipoßeicsSu) zoÖ7zixfo}p.’ öne^eleXv aiizog xaä'
avzov’ neiaezai ydp xzl. Diese Änderung ist nicht hlos höchst willkürlich,
sondern sie ist auch, obzwar sie bei oberflächlicher Betrachtung
bequem zu sein scheint, doch dem Contexte durchaus nicht
angemessen. Die Conjectur xai p.Y] tpoßeiaSu klingt nämlich gerade
so, als oh Oidipus früher schon gesagt hätte „wer den Laios ermordet
hat, soll sich angeben“, während statt dessen vorausgeht oazig
Aaiov x.dzoioev dvdpog ix zivog diülezo. Wenn mau sich ernstlich
fragt, oh auf diese Worte wirklich xai fj.ri <p o ß e i uS w zovnixlrtp.’
tineEeleXv aiizig x«5’ adrsö folgen kann, so wird man wol^diese
Frage verneinen. Ganz anders und sehr passend klingt die hypothetische
Äusserung „und wenn der Mörder sich selbst angeben
möchte, aber sich furchtet, die Anklage gegen sich selbst zu erheben
(eig. hervorzuholen) <), so“ u. s. w.
*) Halm’s Conjectur uite^eXeiv ist ansprechend, aber nicht unumgänglich nothwendig.
Die Ueberlieferung erkläre ich, indem ich zu xsr! p.sv <p6ßsZvoti aus den unmittelbar
vorhergehenden Worten <7vj k u.atvetv ergänze; zu diesem zu ergänzenden
<T>jf».atvetv gehört U7re£eXöJV als modales oder instrumentales Participium „durch
eine Selbstauklage“.