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S c h e n k I
dieses Werkes besonders zu ehren und sich zu verbinden. Die erstere
Auslegung, welche gegenwärtig fast allgemein angenommen wird,
findet sich bei Plutarchos de gloria Ath. 345, f (cap. i): Esvoydiv
piv 7äp avTdg kavTov ysyovsv ioTopla, 7pa-pag d ioTpaT^yrios xai
xaTupSuos, xai 0sf/.iaroysvYj ()Jyst) ns.pl roCircov ovvTSTdySai tov
XupaxoOaiov, iva moTÖTspog fi dir)yovp.svog iavTÖv Jjg äAAov, STiput
tyjv röiv loyoiv <5o£av ^api^dfxsvog, die letztere, ganz alberne, bei
Tzetzes Chil. VII, 930, der zuerst erzählt, wie Pheidias zwei von
ihm gearbeitete Statuen seinem Geliebten überliess, um sie für ein
Werk seiner Hand auszugeben, und dann Folgendes beifügt:
tovto noiei xai asvoyOiv rp Kvpov ’Avaßaosi.
ineypa'ps xai ovTog 7äp tov ipu[xzvov ydpiv.
Kvpov pev 17 ’Aväßaoig vnapysi, to ßiß)Jov
Ssp.iaToysvovg di san tovto Hvpaxovaiov,
xäv ') nräAtv insxpaTrios xa’XsXaSui 'EsvoyiovTog.
xai nAarojv 6 ipildoofog slg ovopa rwv ytAcov
- Tovg dcaXöyovg syparps xcd äAAot di pupia s ).
Wir haben also drei Ansichten vor uns, die aber sammt und sonders
nichts anderes sind als Erklärungsversuche jener Stelle in der Hellenika.
Nach derselben hatte ein Themistogenes von Syrakus ein
Werk über den Zug des Kyros und den Rückzug der Griechen geschrieben,
das später nicht mehr vorhanden war. Nun legte man
sich die Sache so zurecht, dass man entweder die Xenophontische
Anabasis als ein Werk des Themistogenes betrachtete oder die
Vermuthung aufstellte, Xenophon habe seine Anabasis unter einem
fremdbn Namen, unter dem des Themistogenes herausgegeben. Wie
man sieht, hat man es hier nicht etwa mit einer lebendigen Tradition,
sondern bloss mit gelehrten Hypothesen zu thun.
Ist nun die Anabasis, wie wir annehmen, erst nach 371 verfasst,
so kann sehr wol das dritte Buch der Hellenika und namentlich jene
Stelle im Eingänge desselben früher geschrieben sein. Denn es ist
Thatsache, dass die Hellenika in einer langen Reihe von Jahren und
D Kühner vermuthet xai; vielleicht xau?
2 ) Dazu das Schoiion: foonep xai Hevoytöv ini^pa.ipe rijv Kvpov ’Avaßaoiv
SspiOTO'/ive’. Supaxoufftto, xav iirexparooev 6'p.toj xai nraAiv 3evo<p<üvtos
xaXstoäai.