Xenophontische Studien.
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Dass xai nach te zu streichen ist (es stammt von einem Abschreiber,
der Evoösa als einen zweiten von 'hpuwixog verschiedenen Loclmgen
fasste), dass ferner Eöoösa ein verderbter Gentilname ist, hat schon
Zeune erkannt. Auch bemerkte schon ßornemann, dass der hier genannte
Hieronymos wohl derselbe ist mit dem 'kpwvup.o? ’HAscoj,
der an mehreren Stellen (III, 1, 34, VI, 4, 10, VII, 1, 32) erwähnt
wird, und zwar um so mehr, als kein Anderer dieses Namens in der
Anabasis vorkommt. Obwol es nun eine missliche Sache ist unter
solchen Verhältnissen eine Conjectur zu versuchen, so will ich doch
hier bemerken, dass unter allen Gentilnamen aus Elis, so weit mir
bekannt ist, zwei den Zeichen der Überlieferung in Evodia am
nächsten liegen, nämlich 'Eklt ahia (vgl. Hell. III, 2, 25) oder
’Hxsiia (Hell. III, 2, 30). Besonders hat das erstere mit Rücksicht
auf die Schreibart in E und den schlechteren Codices ’Evoöiav und
die häufige Verwechslung von iv und ini einige Wahrscheinlichkeit
für sich.
Eine Anzahl kleinerer Corruptelen soll hier unter einem und etwas
kürzer behandelt werden, nämlich: I, 5, 11 ist es schon Muret aufgefallen,
dass nach ä/i.ytlU£avTcov rwv te tov Msvoivog (STpazuoroiv xai
rciv tov Kksäpyov gleich rov rov iVkvcovo? folgt. Um diesen offenbaren
Widerspruch zu beheben, hat man angenommen, dass der Streit ursprünglich
zwischen zwei Soldaten ausgebrochen sei und dann mehrere
für ihre Kameraden Partei ergriffen. Aber von alle dem steht ja
nichts im Texte und hätte Xenophon den Leser dies erst durch Vermuthung
heraus bringen lassen, so wäre er, was er doch nie war,
ein schlechter, unklarer Stilist gewesen. Da nun auch Muret’s Vermuthung,
es sei ivög nach Msvwvog vor orparitorcäv ausgefallen, wenig
befriedigt, so schlage ich vor ädixelv rcva rovMdvtovog zu schreiben.
Dass rov und riv« öfters verwechselt wurden, ist bekannt.—IV, 1, 27
lässt sieh xai ovzog, wenn man es zu £'<pv bezieht, allerdings halten;
viel lebhafter und passender ist aber xai avzog, was wol Xenophon
geschrieben haben wird (ein Beispiel einer solchen Verwechslung
s. VI, 6, 37). — V, 1, 4 ist xai vor tvyyavn ganz unhaltbar. Nun
kann diese Partikel auch hier, wie öfters, eingeschoben und daher einfach
zu tilgen sein; indessen ist es auch möglich, dass vavapyöw
-di vöv Tvyyävei zu schreiben ist. Dies hat schon Cobet angedeutet;
nur entfernt sich seine Emendation og vüv vavapyüv TvyyavEi ohne
alle Noth viel zu weit von der Überlieferung. — V, 2, 9 erwartet