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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 60. Band, (Jahrgang 1868)

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Schenkt

dantz  nachsehen  mag,  sind  ohne  Frage  verfehlt.  Auch  fand  Plutarchos
  Moral,  p.  69,  a  und  p.  620,  c  *)  in  unserer  Stelle  nichts  von
dem,  was  man  aus  ihr  herauskliigeln  wollte,  sondern  bloss  den  ganz
einfachen  Sinn:  Sein  sonst  finsteres  Antlitz  erschien,  wenn  es  galt
in  den  Kampf  zu  ziehen,  heiter  wegen  der  Entschlossenheit  und  Zuversicht, ­
  die  sich  in  demselben  ausprägte,  und  flösste  seinen  Kriegern
Muth  ein.  Weiter  hat  Plutarchos  weder  toTg  npoG&noig,  noch  ölloig,
sondern  Ttpoauinu)  und  öl'Aojg  gelesen.  Daraus  ergibt  sich,  was
übrigens  schon  Voigtländer  zum  Theile  erkannt  hat,  dass  x/loig  an
Unrechter  Stelle  in  den  Text  gesetzt  in  öAloig  verderbt  wurde,  was
dann  den  Plural  roig  npoaomoig  und  eine  weitere  Umstellung  nach
sich  zog.  Ich  trage  daher  kein  Bedenken,  den  Satz  also  zu  schreiben:
xai  y&p  to  orvyvdv  eil  am;  o-jtoü  iv  rü  n  p  o  g  u>  tots  f  xidpGV
  ifa.GO.-V  fXtVioSai.
Eine  schwierige  Stelle  ist  III,  2,  26  wo  die  Handschriften
Folgendes  bieten:  xai  imotliiai  ToXg  "EÄÄvjatv,  on  ixovTsg  ttsvovtoi,
  söv  auTolg  Toiig  vOv  oixoi  oxAripüg  kxzX  (so  CBAE  und  I  corr.;
die  übrigen  haben  vöv  o’ixoi  xA-hpoug,  in  FK  ist  über  oixoi  am  Ende
ein  g  und  über  oug  von  xA-opong  ein  o>g  beigeschrieben)  tto'Aitsuov-Tog
  ivSädi  xop.ioxp.ivovg  nAooaiovg  (nAovaiug  Cpr.)  ipäv.  Fasst
man  die  Überlieferung  in  den  besseren  Codices  ins  Auge,  so  ergibt ­
  sich,  dass  hier  eine  doppelte  Leseart  vorliegt,  nämlich  ixiX
und  oixoi.  Da  nun  oixoi  in  den  schlechteren  Handschriften  überliefert ­
  ist,  so  liegt  die  Vermuthung  nahe,  dass  ixsl  das  Ursprüngliche, ­
  oixoi  aber  eine  Correctur  oder,  was  noch  wahrscheinlicher
sein  mag,  eine  Glosse  zu  ixsX  ist.  Weiterhin  führt  die  Leseart
der  schlechteren  Codices  xlrjpovg  auf  das  schon  in  der  Aldina
vorgeschlagene  xxa-hpovg;  man  würde  nun  gerne  das  oxlripüg  der
besseren  Handschriften  vorziehen,  aber  nach  Cobet's  richtiger  Bemerkung ­
  verträgt  sich  GXArtptXig  nicht  mit  TroÄtrsOovra?,  weshalb
denn  auch  Cobel  in  seiner  Ausgabe  axAr,püg  ßioTsvovTag  aufgenom-*)

  Die  erstere  Stelle  p.  69,  a  lautet:  oidn  sp  roö  KXsap^ou  rö  x  p  6  er  oy  n  o  v  6
Hsvo^wv  sv  rat?  p.d.y^cag  xai  Trapa  ra  fotva  ^yjötv  6pcop.svov  eöjjtsvs?  xai
<pi).av3pcü7rov  evSapcearipovc  inolei  rovg  xtvftuvsöovra?,  die  andere  p.  620,  c.:
wdTrsp  6  Hevo^wv  eXe^/s  roö  KXeap^ou  rö  axv$pGorcov  xai  ocypoixov  aXXco.g
sv  rat?  p.äycag  Yjdv  xai  ^atftpdv  s^n^atvetrSat  &ta  rd  SotppocXeov,  ourco?  6  p.v}
fö(T£L  xixpog,  aXXa  ffsfjtvö?  xai  otuarypog  sv  r£>  tcCvetv  avtsptsvo?  yj&twv  •yt*/vsrat
  xai  npo<j<pi)J<jrspog.
            
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