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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 60. Band, (Jahrgang 1868)

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Schenk!

Vorhergehenden  sehen,  wo  sie  allerdings  ganz  passend  sind;  denn
dass  eine  reiche  Quelle  süssen  Wassers  dicht  am  Meere  floss,  war
natürlich  für  diejenigen,  die  hier  nur  für  eine  kurze  Zeit  landen
wollten,  sehr  erwünscht.
Es  mögen  noch  drei  Stellen  folgen,  die  sich  allerdings  so,  wie
sie  überliefert  sind,  noch  erklären  lassen,  gleichwol  aber  den  Verdacht ­
  einer  Interpolation  rege  machen.  Zuerst  V,  7,  34,  wo  ccviarcepsvot
  mancherlei  Bedenken  erregt.  Hertlein  wollte  o£  äviordp-svoi
herstellen  und  darunter  die  Redner,  welche  in  der  Versammlung  auftraten, ­
  verstehen.  Dies  passt  aber  nicht  zu  dem  folgenden  ir.oi^aavro,
aus  dem  hervorgeht,  dass  das  Subject  von  sAsyov  die  ixxl-oaia  des
Heeres  ist.  Man  muss  daher  annehmen,  dass  sich  nach  der  Rede
Xenophon’s  die  ganze  Versammlung  wie  ein  Mann  erhob,  und  die
Frevelthaten,  die  er  in  seiner  Rede  geschildert  hatte,  einstimmig
verdammte.  Freilich  bleibt  noch  immer  der  Verdacht,  dass  ävivrd-[xevoi
  ein  Einschiebsel  ist,  wie  gleich  im  folgenden  (V,  8,  2)  ävaordg
in  den  schlechteren  Codices.  —  VI,  1,  23  wird  erzählt,  dass  Xenophon
auf  der  Reise  nach  Ephesos,  wo  er  dem  Kyros  vorgestellt  wurde,
einen  Adler  zu  seiner  rechten  Seite  sitzen  sah  und  schreien  hörte.
Dies  legte  der  ihn  begleitende  Seher  dahin  aus,  ori  p.djag  piv  otcnvö?
dri  xai  ofrx  i’oieortxöj  xai  evdolgog,  iniKOvog  p.ivroi.  So  oft  ich  dies
las,  stiess  ich  an  xai  ivdo^og  an,  was  mir  als  überflüssig  und  nach
dem  vorausgehenden  ovx  idiuirixog  sogar  unpassend  erschien.  Möglich
daher,  dass  diese  Worte  bloss  zur  Erklärung  von  xai  ovx  idiunxög  beigeschrieben ­
  waren.  —  VI,  6,  1  oi  di  "E'/lvvsg  npoai[uvov  [xiv  KXiavopov
  xod  rag  rpi'opuq  xai  rd  nloia  tbg  rjigovra  will  Hirschig  (Phil.  V,
292)  cbg  yt-ovra  streichen  und  überdies  Kpoaipsvov  in  jrspispsvov
ändern.  Dass  npoaip-ivov  richtig  ist,  beweist  die  von  Sauppe  angeführte ­
  Stelle  Thuc.  VI,  44,  4;  auch  otg  vj£ovra  ist  nicht  unbedingt
zu  verwerfen,  wiewol  der  ganze  Ausdruck  breit  und  schwerfällig  ist.
Vielleicht  sind  die  Worte  xai  vag  rpir,ps.ig  xai  rd  nloXa  ein  Einschiebsel ­
  aus  VI,  4,  19  und  läutete  die  Stelle  ursprünglich  Kpoaip-ivov
p.iv  KAiavopov  dig  vjfovra,  woran  wol  nichts  auszusetzen  wäre.
Entweder  verderbt  oder  interpoliert  ist  die  Stelle  V,  8,  23,  wo
es  noch  nicht  gelungen  ist  die  Worte  d.  di  reo  r,  ysiptöva  intxovpr,aa
r,  TroiUptov  aTTopuiga  befriedigend  zu  erklären;  die  Construction
iruxovpdv  rivt  yj.ip.ö>\iu  ist  und  bleibt  unerhört.  Reiske  hat  daher
iTiexovfioa,  Cobet  r.pog  ycipeöva  sKE-xovpriva  vorgeschlagen;  man
            
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