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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 60. Band, (Jahrgang 1868)

Xenophontische  Studien.

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e^eilov  xai  zy  ’Eysaia  ’  Apzep.idi,  xai  pAaßov  (xat  fehlt  in  den
schlechteren  Codices;  IAaj3ov'  ist  Conjectur  von  C.  Matthiä  statt  des
unhaltbaren  otelaßov')  ot  azpazrr/oi  zd  pspo?  exaazog  yoXäzzeiv  zeig
3eoZg.  Hier  kann  nun  -fjv  nach  dexazyjv  unmöglich  richtig  sein;  denn
einmal  sind  die  Verkeilung  des  Kaufpreises,  den  sie  von  der  Beute
erzielt  hatten,  und  jene  des  Zehnten,  den  sie  für  Apollon  und  die
ephesische  Artemis  ausschieden,  ganz  verschiedene  Dinge;  sodann  wird
diese  Verkeilung  ja  gleich  mit  den  Worten  xai  eXaßov  xzi.  bezeichnet,
endlich  kann  e£eZAov  nicht  als  ein  untergeordnetes  Moment  in  einem
Nebensatze,  sondern  als  ein  Hauptmoment  nur  in  einem  Hauptsatze
stehen.  Alles  dieses  wird  erreicht,  wen  man  vjv  streicht;  es  ist  offenbar
aus  der  irrigen  Wiederholung  der  Endsilbe  von  dexazyv  entstanden.
V,  6,  25  eoea3ai  atizoig  Xeppövyaov  -/üpav  xaArjv  xai  eiidaipova,
  clocTTe  tu)  ßovAojJ.£vu)  ivoixelv,  zü>  di  ßov’Xop.evo)  änievcu  uXxa.de
hat  man  längst  erkannt,  dass  die  Stelle,  so  wie  sie  vorliegt,  nicht  zu
halten  ist;  denn  der  Versuch  die  Dative  ru>  ßouAopsvco  durch  eine
Art  Attraction  an  adzoZg  zu  erklären  verdient  kaum  Erwähnung.  Man
hat  nun  verschiedene  Änderungen  vorgeschlagen  ,  das  aber  hat  man
nicht  gesehen,  dass  die  Infinitive  ivoixciv  und  ämenai  am  besten  von
xaXf/v  abhangen  könnten.  Darnach  erscheinen  die  Worte  xai  eödaipova
  u>oze  als  eine  Interpolation.  Da  Verbindungen,  wie  xaAr;  (ttoAAv?,
peyaAv?)  xai  süoatpcnv,  bei  Xenophon  nicht  selten  sind,  so  hat  auch
hier  ein  Abschreiber,  dem  xaAr,  noch  xai  süoaipcnv  beigefügt,  und  da
hiedurch  die  Construction  gestört  wurde,  indem  die  Infinitive  nicht
mehr  von  xaAf?v  abhängig  sein  konnten,  so  ist  später  noch  u>oze
eingeschoben  worden.  Übrigens  wird  wol  Xenophon  auch  rtn  ,uiv
ßovlop.£vu),  wie  schon  Schneider  wollte,  geschrieben  haben.
In  der  Beschreibung  des  Hafens  von  Kalpe  VI,  4,  4  heisst  es:
£öAa  de  7roAAä  psv  xai  äAAa,  navo  de  noAAä  xai  xaAa  vaunfij-haip-a
in'  avzr)  zfi  Salazzy.  Hier  befremden  mich  die  letzten  Worte  in'
avzy  zr,  3a.Aa.zz-p.  Denn  es  soll  offenbar  hier  nur  gesagt  sein,  dass
sich  neben  vielem  anderen  Holze  auch  solches  in  grosser  Menge
vorfand,  das  vorzüglich  zum  Schiffbau  geeignet  war.  Warum  sollen
denn  aber  diese  Bäume  hart  am  Strande  gestanden  sein  ?  Dazu  kommt,
dass  im  §.  5  gesagt  wird:  der  Berg  am  Hafen  sei  an  der  Meeresseite ­
  über  zwanzig  Stadien  weit  mit  mannigfachem  grossen  Holze
dicht  bewachsen.  Unter  diesen  Umständen  kann  ich  in  in'  avzy  zy
Balazzy  nur  eine  Wiederholung  derselben  Worte  im  unmittelbar
            
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