Xenophontische Studien.
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e^eilov xai zy ’Eysaia ’ Apzep.idi, xai pAaßov (xat fehlt in den
schlechteren Codices; IAaj3ov' ist Conjectur von C. Matthiä statt des
unhaltbaren otelaßov') ot azpazrr/oi zd pspo? exaazog yoXäzzeiv zeig
3eoZg. Hier kann nun -fjv nach dexazyjv unmöglich richtig sein; denn
einmal sind die Verkeilung des Kaufpreises, den sie von der Beute
erzielt hatten, und jene des Zehnten, den sie für Apollon und die
ephesische Artemis ausschieden, ganz verschiedene Dinge; sodann wird
diese Verkeilung ja gleich mit den Worten xai eXaßov xzi. bezeichnet,
endlich kann e£eZAov nicht als ein untergeordnetes Moment in einem
Nebensatze, sondern als ein Hauptmoment nur in einem Hauptsatze
stehen. Alles dieses wird erreicht, wen man vjv streicht; es ist offenbar
aus der irrigen Wiederholung der Endsilbe von dexazyv entstanden.
V, 6, 25 eoea3ai atizoig Xeppövyaov -/üpav xaArjv xai eiidaipova,
clocTTe tu) ßovAojJ.£vu) ivoixelv, zü> di ßov’Xop.evo) änievcu uXxa.de
hat man längst erkannt, dass die Stelle, so wie sie vorliegt, nicht zu
halten ist; denn der Versuch die Dative ru> ßouAopsvco durch eine
Art Attraction an adzoZg zu erklären verdient kaum Erwähnung. Man
hat nun verschiedene Änderungen vorgeschlagen , das aber hat man
nicht gesehen, dass die Infinitive ivoixciv und ämenai am besten von
xaXf/v abhangen könnten. Darnach erscheinen die Worte xai eödaipova
u>oze als eine Interpolation. Da Verbindungen, wie xaAr; (ttoAAv?,
peyaAv?) xai süoatpcnv, bei Xenophon nicht selten sind, so hat auch
hier ein Abschreiber, dem xaAr, noch xai süoaipcnv beigefügt, und da
hiedurch die Construction gestört wurde, indem die Infinitive nicht
mehr von xaAf?v abhängig sein konnten, so ist später noch u>oze
eingeschoben worden. Übrigens wird wol Xenophon auch rtn ,uiv
ßovlop.£vu), wie schon Schneider wollte, geschrieben haben.
In der Beschreibung des Hafens von Kalpe VI, 4, 4 heisst es:
£öAa de 7roAAä psv xai äAAa, navo de noAAä xai xaAa vaunfij-haip-a
in' avzr) zfi Salazzy. Hier befremden mich die letzten Worte in'
avzy zr, 3a.Aa.zz-p. Denn es soll offenbar hier nur gesagt sein, dass
sich neben vielem anderen Holze auch solches in grosser Menge
vorfand, das vorzüglich zum Schiffbau geeignet war. Warum sollen
denn aber diese Bäume hart am Strande gestanden sein ? Dazu kommt,
dass im §. 5 gesagt wird: der Berg am Hafen sei an der Meeresseite
über zwanzig Stadien weit mit mannigfachem grossen Holze
dicht bewachsen. Unter diesen Umständen kann ich in in' avzy zy
Balazzy nur eine Wiederholung derselben Worte im unmittelbar