Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 60. Band, (Jahrgang 1868)

Xen  Option  tische  Studien.

6or

den  Hellenen  gezeigt  hatte;  denn  dieser  war  kein  enger,  schmaler
Weg,  sondern  svodcorarri  rolg  ÜKotvyiGL?  (§.  9);  und  gesetzt  auch,
dass  man  diesen  Weg  so  nennen  konnte,  so  war  ja  jener  Relativsatz
hier  vollkommen  überflüssig,  weil  sich  die  Hellenen  eben  auf  diesem
Wege  befanden.  Es  müsste  also  die  vpxvtpc/.  6d6g  damit  gemeint  sein;
dann  ist  aber  f  arsvri  avrv,  odög  ein  sehr  unbestimmter  und  daher
unklarer  Ausdruck.  Und  warum  lesen  wir  weiter:  iip'  r,  ixctSwto  ot
fiila.xsg?  Die  tpii'Aaxsg  müssten  darnach  dieselben  sein,  welche  gleich
im  Folgenden  allgemein  ot  no1ip.iot  genannt  werden;  dann  ist  aber
ot  tpvlaxsg  wegen  des  vorhergehenden  rovg  tpxAotxotg  ein  unpassender
und  zweideutiger  Ausdruck,  und  wie  seltsam  erscheint  hierauf  im
rovg  Kolzixitvg?  Nach  allem  dem  kann  ich  nicht  umhin  die  Worte  nap’
Sv  ot  tpüXaxig  für  eine  Interpolation  zu  erklären;  ein  Abschreiber
meinte  hervorheben  zu  müssen,  dass,  was  sich  übrigens  aus  dem
Folgenden  ergibt,  jener  [Axorig  in  der  Nähe  des  Passes  gelegen  war
und  drückte  sich  dabei  ziemlich  ungeschickt  aus.  Einen  ganz  anderen
Weg  schlägt  Breitenbach  ein,  indem  er  den  Relativsatz  ot  ini  rf
tpxvspä  6d&  ixxSrjvro  als  eine  Glosse  tilgen  will.  Er  meint,  dass
diese  Worte  nur  dann  eine  Berechtigung  und  einen  Sinn  hätten,
wenn  es  in  der  Nähe  ausser  den  Feinden  auf  dem  Passe  noch  andere ­
  gegeben  hätte,  gegen  welche  sicli  die  Zweitausend  von  dem
Punkte  aus,  wo  sie  die  Nach!  zubrachten,  hätten  wenden  können;
von  solchen  sei  aber  nicht  die  Rede.  Da  aber  eben  ein  Kampf  mit
Feinden  stattgefundeu  hat,  so  wäre  das  einfache  im  rovg  aroXspttou?
zu  unbestimmt.  Warum  weiter  im  rf,  tpxvepx.  6dü>  etwas  Zweideutiges ­
  haben  soll,  vermag  ich  nicht  einzusehen,  da  ja  dieser  Ausdruck
von  dem  Gebirgspasse  wiederholt  gebraucht  ist  (IV,  1,  23;  2,
2  u.  8).
An  der  anderen  Stelle  lautet  die  Vulgata  :  iv  £>  di  tö  p.iv  xXao
<7TpäTEvp.a  mxpfisi,  oi  di  rxOrx  disliyovro,  nxvrsg  ot  ix  roinov  roü
to7tov  auvsppOri'jav.  ivraOScc  tarxvro  ot  7ro)J[j.iot.  Nun  fehlt  aber  in
Cpr.  taravTO,  was  somit  als  eine.  Interpolation  verdächtigt  werden
muss;  auch  begreift  sich  leicht,  wie  man  dazu  kam  torxvro  einzuschieben; ­
  man  brauchte  nämlich  nur  den  Punkt  nach  ivrxOS-x  zu
setzen  und  dies  Wort  zu  dem  Vorhergehenden  zu  beziehen,  um  die
ursprüngliche  Interpunktion  herzustellen.  Als  diese  gestört  war,
wurde  itjrxvro  eingeschoben.  Dies  hat  Rehdantz  richtig  erkannt.  Es
ist  aber  noch  eine  ältere  Interpolation  vorhanden,  die  schon  Muret
Sitzh.  d.  phil.-histor.  CI.  LI.  Bd.  III.  Hft.  40
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.