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N. F. XIII, 137). Nur bieten die besten Handschriften (CBAX und
Vind.) nicht ’Apxcts, sondern ’Apxddag, worauf auch schon Dindorf
aufmerksam gemacht hat. Es wäre daher zu erwägen, oh nicht
’Ajiag 6 ’ Apxag ’Apxadag zu schreiben ist; vor ’ ApxäSag konnten
die Worte ’Ayiag 6 ’ Apxag leicht ausfallen, was dann die Einschiebung
von Xopatvero? und in den meisten Handschriften die Umwandelurig
von ’Apxadag in 6 'Apxag nach sich zog. So sind ja auch
I, 2, 6 die Soldaten des Menon als Doloper, Ainianer und Olynthier
bezeichnet.
I, 2, 20 wird erzählt, dass Kyros in Dana (Thoana) zwei Perser,
deren einer Aufseher über die Anstalten war, wo Purpurkleidi'r für den
Hof gefertigt wurden, und daun gzzpöv nva tojv ÜTtdpytov duvdazrjv
hinrichten liess, weil er sie beschuldigte, dass sie seinem Leben
nachstellten. An diesen Worten sind die Herausgeber in der Regel
ohne Erklärung vorühergegangen, obwol die Schwierigkeiten auf
der Hand liegen. Der Genetiv zdiv vkdpyyv hängt von dvvdazr/v ab,
denn wäre er mit sreoov ziva zu verbinden, so Hesse sich das beigesetzte
ovvdazyjv nicht erklären. So abhängig lässt sich züv ü7rapyu>v
allerdings noch als partitiver Genetiv fassen ; und so construiert wol
auch Krüger, wenn er dazu bemerkt: 'einen Gewalthaber von den
Statthaltern’; denn als objectiver Genetiv 'einen Gewalthaber über
die Statthalter’ ist es ganz undenkbar. Aber auch in der ersteren Fassung
bleibt es, auch schon der Wortstellung nach, ein unklarer,
schiefer Ausdruck und man muss daher annehmen, dass hier eine
Glosse in den Text eingedrungen ist. Alles Gewicht liegt hier auf
dem Worte etspov, welches andeutet, dass der andere von den Hingerichteten
eine gleiche Stellung einnahm, wie der yoivixicz-og ßaaCkeiog.
Dieser war aller sicherlich kein imapyog (denn unter vnapyoi
'Unterstatthalter’ sind, wie schon Halbkart erkannte, die geringeren
Satrapen zn verstehen, welche unmittelbar unter einem Obersatrapen
und nur mittelbar unter dem Könige standen), sondern er
war ein hochgestellter Perser, den der König ans Meer gesandt
hatte, um dort über die Purpurfärbereien die Aufsicht zu führen.
Einen solchen konnte man sehr wol als dvvdaz-gg bezeichnen, insoferne
er dem hohen Adel angehörte und Besitzer von grossen Ländereien
war; denn 5vvdazr,g ist allgemein 'ein vornehmer, hochgestellter
Mann, ein grosser Herr’, wie z. B. hei Herodot II, 32. Ich
meine daher, dass nicht dovaarr/v, was Krüger und C. Matthiä ver-