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Schenk!
lautet: 'ZopaivsTov Ss töv ZrvuyäXiov xai HcoxpcxTrjv rdv ’Ay_ca6v,
£svcvg ovzag xcci roOrovg ixsXeuaev ävdpag laßovTag itäsiv Sri
nlei'jTovg, (Lg TroXsfGjoenv Ttaaafipvei avv toi? (pv^aai tcov MtXv/ai'oov.
Im Codex C sind aber die Worte o&? TroXs^aoov Ttaaayipv'y erst am
Rande von einer alten Hand beigescbrieben und in D liest man avv
roig (pw/acn tiLv MtXvjffiwv (Lg TtoXspr/jaEiovra? Ttaaixfipvei (ebenso
im Vind., nur dass sieb dort noch vor xai otoi'ouv folgendes geschrieben
findet xai ino'Xip.si aun rot? fvyaai rtöv MiXvjfftwv). Daraus
scbliesst nun Dindorf (praef. ed. Teubn. p. XIV) mit Recht, dass
hier ein Scholion in den Text eingedrungen ist; und es scheint sogar
in dem xai inolsp-si xtL, was der Vind. bietet, etwas von der ursprünglichen
Fassung dieses Scholion erhalten zu sein, das wol so
lautete: chg TroXsptfacoy T laaatpipvji ' xai ydp iKo)Jp.£i auv roig <pvyäai
tüv MtXvjo'wv. Der Scboliast meinte offenbar, weil bei der Aufbringung
der Corps des Klearchos, Aristippos, Proxenos verschiedene
Vorwände angeführt würden, müsse er auch hier einen solchen beifügen.
Dazu kommen aber noch andere Gründe, welche zum Tlieile
schon von Dindorf ausgesprochen worden sind. Nach §. 6—8 dieses
Capitels befand sich Kyros bereits im offenen Kriege mit Tissaphernes;
wie konnte er also als Vorwand gebrauchen, dass er mit Tissaphernes
Krieg führen wolle (cb? n o X sp-v oco v Tiaaatpspvsi). Noch
seltsamer aber klingt dies, wenn man das beigesetzte aOv rot? fu-•)d(ji
tLv MiXr/cncnv in’s Auge fasst. Offenbar kämpften die verbannten
Milesier schon längere Zeit an der Seite des Kyros gegen Tissaphernes;
ihretwegen, um sie in ihr Vaterland zurückzuführen, belagerte
ja Kyros Miletos. Man beachte weiter, dass Kyros, um seine wahre
Absicht zu verdecken, einen Zug gegen die Pisider vorschützte
(vgl. I, 1, 11; 2, 1 u. 4; III, 1, 9). Dies war sein Vorwand,
und er schien um so mehr glaublich, als Kyros schon
früher gegen die Pisider zu Felde gezogen war (I, 9, 14).
Somit wird man nicht bloss (Lg aroXspificcov TioGapspvsi, sondern
auch gvv toi? (pvyaoi tcüv MiXv^oicov streichen müssen. Muss
man aber dann, wie Dindorf meint, eine Lücke nach Sri nldorovg
annehmen? Ich glaube nicht. Was soll denn in jener Lücke gestanden
haben? Vielleicht ist bloss vor 2oy«i'v£Tov ein xai einzuschieben:
Und auch den Sophainetos aus Stymphalos und den Achäer
Sokrates, die gleichfalls seine Gastfreunde waren, hiess er mit so
y iel Mannschaft, als sie nur anwerben konnten, zu ihm zu stossen.