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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 60. Band, (Jahrgang 1868)

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S  c  h  e  n  k  1

(ep.  crit.  p.  48),  dass  ursprünglich  ivdmia  geschrieben  stand,  gegen
die  sich  übrigens  trotz  ihrer  Vertheidigung  durch  Bothe  (Rhein.
Mus.  N.  F.  Ilt,  638)  noch  gar  manches  andere  einwenden  liesse.
Geht  man  aber  von  svomlx  aus,  so  kommt  man  bei  der  gewöhnlichen
Verwechselung  von  x  und  ^  zu  der  Vermuthung  svzoiyict.,  auf  die
schon  ein  nicht  näher  hezeichneter  Freund  Bornemann’s  verfallen  ist,
wofür  sich  ganz  passend  die  ivzoiyici  ■ypa.yui  bei  Dionysios  von
Halikarnassos  Epit.  XVI,  6  vergleichen  liessen.
Nicht  unbedeutend  ist  die  Zahl  von  Stellen,  wo  man  gute  Lesearten ­
  des  C  noch  nicht  für  den  Text  verwerlhet  hat.  So  kann  ich
mich  nicht  genug  wundern,  dass  man  III,  1,  45  noch  immer  rouoötov
  p.ovov  gs  iy'r/vuiGxov  schreibt,  obwohl  in  Cpr.  p.6vov  gs  fehlen;  es
liegt  auf  der  Hand,  dass  togovtgv  a  rypyvwaxov  geschrieben  werden
muss;  wie  oft  ist  ein  solches  Pronomen  in  den  Handschriften  ausgefallen! ­
  Nicht  minder  seltsam  ist  das  Festhalten  an  der  Vulgata  III,
2,  16:  ozi  Silovoi  xat  TroXkcaxldoioi  ovzsg  p  §iy_so3-ou  vp.äg  gegenüber ­
  dem,  was  Cpr.  bietet  Sri  o  v  SsXouoi  ;  denn  nichts  ist  klarer,  als
dass  nachdem  jenes  ov  getilgt  war,  p  vor  oi-^soScu  eingeschoben
wurde,  wesshalb  p  ohne  weiters  zu  beseitigen  ist.  IV,  4,  11  liest
man  allgemein  dxsxpvtys;  die  Leseart  in  Cpr.  aber,  wo  dxoxpvipsiv
steht,  scheint  auf  dxoxpvipcu  zu  führen;  so  hat  Lion  V,  7,  3  richtig
statt  ovlls^siv,  was  in  CBpr.  A  bezeugt  ist,  avlls^ou  geschrieben.
IV,  7,  26  gibt  Cpr.  ivzavSa  dr,  statt  svSa  orj,  III,  2,  24  xa.za.GY.svd-GaaScr.’.
  statt  xazaoxsvd^sGSca,  welche  beiden  Lesearten  durchaus
nicht  zu  verwerfen  sind,  VII,  3,  7  Gzdöux.  —  IV,  8,  11  hatC  die  Worte
xa.i  dvSptixuiv  erst  von  zweiter  Hand  am  Rande.  Betrachtet  man  nun
die  Stelle  vtzo  dSpoutv  [pj  <)  xai  ßs’Xüv  xai  ävSpojxwv  nol'k'Siv

0  Dass  7cy,  was  A  auslässt,  mit  Dindorf  zu  streichen  ist,  haben  wir  schon  oben  bemerkt. ­
  Es  ist  aus  dem  folgenden  Trip  entstanden,  wie  denn  der  Text  der  Anabasis
vielfach  durch  solche  Wiederholungen  von  Wörtern  entstellt  ist.  So  stammt  ava«yxvj
III,  4,  19  vor  araxroy?,  was  Cobet  mit  Recht  ausgeschieden  hat,  aus  der  nächsten
Zeile,  ebenso  e^wv  III,  4,  48  vor  £7ropevsro,  von  Rehdantz  eingeklammert,  aus  den
unmittelbar  folgenden  Worten.  Auch  III,  1,  23  wird  up.et£  vor  rairere,  an  dem
Cobet  Anstoss  nimmt,  nur  eine  Wiederholung  des  vorhergehenden  up.£i£  sein.
Übrigens  ist  an  dieser  Stelle  jedenfalls  ei  <5e  rarrsr’  spi  r)*jel(7$cu  zu  schreiben.
Haben  nun  wir  in  diesen  Wiederholungen  einfach  Irrthümer  der  Abschreiber  zu
erkennen,  so  müssen  wir  andere  ähnliche  Fälle  für  absichtliche  Interpolation  erklären, ­
  z.  B.  III,  1,  13  yj3pi£op.svovs,  schon  von  Schneider  beanständet,  das  aus
            
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