Xenophontische Studien.
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nach noXXoö eine Lücke von vier oder fünf Buchstaben haben,
welche die übrigen Handschriften mit ooxcö /xoi ausfüllen; hier lässt
uns schon der Umstand, dass diese Ergänzung für die Lücke zu
gross ist, ferner der ungeschickte Ausdruck noXkoü pot ooxcü ÜEfv
tcc vixETspa tv auf ein Falsum schliessen. Ich vermuthe daher
ttoaIo-j 7täw Sei ps (statt 4srv) rot ü. I. V, 7, 33 fehlt in CBA ccv
nach tij-, was die übrigen Codices bieten. Dass die Partikel in einem
solchen Satze nicht fehlen kann und alle Beispiele, die man zur
Rechtfertigung des blossen Optatives anzuführen pflegt, fehlerhaft
sind, dürfte wol jetzt trotz der Erörterungen von Hermann de part.
txv p. 1S7 oder'Bernhardy Synt. S. 411 eine ausgemachte Sache
sein. CBA zeigen uns aber, wo die Partikel gestanden bat; sie ist
nämlich nach inaivitjEi zv beizufügen. Bei dieser Gelegenheit sei
gleich bemerkt, dass II, 4, i>. wo die Partikel ebenfalls ausgefallen
ist, wohl äv ’AptaXog zu schreiben ist, da £v so offenbar den
besten Platz hat und dann auch vor ’Aoiaiog sein Ausfall sich sehr
leicht erklären lässt.—Eine oft besprochene Stelle ist die Notiz über
den Eukleides aus Phlius, den Sohn des Kleagoras, von dem es (VII,
8, 1) heisst : roü rä ivvrtvict iv Auxeic;) '/zypcapirog. Vor allein muss
hier hervorgehoben werden, dass IvOnvia iv Avxsiu> nur in E und
den schlechteren Codices gelesen wird, während C ivouitx iv oixtcp,
B ivoiy.ioc svoixtw, A oixta iv oiV.i'cp überliefern. Darnach erscheint
ivÜKvta als eineCorrectur, die übrigens, wie man sie auch drehen mag,
niemals einen befriedigenden Sinn gibt. Dass Kleagoras, wie Weiske
meinte, Träume, wie sie aus der elfenbeinernen oder hörnernen Pforte
kommend einherschreiten oder beschwingt durch die Luft eilen, gemalt
habe, wird wol jetzt Niemand mehr behaupten wollen. Man kann
daher nur an ein Werk denken, welches den Titel führte ivOnvict iv
AuxEtw. Wenn nun das Lykeion ein Tempel gewesen wäre, wo Incubationen
stattfanden, so Hesse sich dieser Titel noch hören; aber
das Lykeion war ja ein Gymnasion und der allerdings benachbarte
Tempel des Apollon Lykeios wurde nie mit dem Namen Lykeion bezeichnet.
Was sollen aber Traumerscheinungen in einem Gymnasion
und was hilft uns das Citat aus Dion Chrysostomos Or. XI, p. 3S8,
welches Dindorf beigebracht hat? Dort ist nämlich von einem ägyptischen
Traumbuche die Rede, das auf Horos den Jüngeren zurückgeführt
wurde (vgl. Artemidoros Oneirocr. II, 3S, 44). Ist nun
ivvnvtot eine blosse Correctur, so fällt auch die Vermuthung Toup s