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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 60. Band, (Jahrgang 1868)

Xenophontische  Studien.

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nach  noXXoö  eine  Lücke  von  vier  oder  fünf  Buchstaben  haben,
welche  die  übrigen  Handschriften  mit  ooxcö  /xoi  ausfüllen;  hier  lässt
uns  schon  der  Umstand,  dass  diese  Ergänzung  für  die  Lücke  zu
gross  ist,  ferner  der  ungeschickte  Ausdruck  noXkoü  pot  ooxcü  ÜEfv
tcc  vixETspa  tv  auf  ein  Falsum  schliessen.  Ich  vermuthe  daher
ttoaIo-j  7täw  Sei  ps  (statt  4srv)  rot  ü.  I.  V,  7,  33  fehlt  in  CBA  ccv
nach  tij-,  was  die  übrigen  Codices  bieten.  Dass  die  Partikel  in  einem
solchen  Satze  nicht  fehlen  kann  und  alle  Beispiele,  die  man  zur
Rechtfertigung  des  blossen  Optatives  anzuführen  pflegt,  fehlerhaft
sind,  dürfte  wol  jetzt  trotz  der  Erörterungen  von  Hermann  de  part.
txv  p.  1S7  oder'Bernhardy  Synt.  S.  411  eine  ausgemachte  Sache
sein.  CBA  zeigen  uns  aber,  wo  die  Partikel  gestanden  bat;  sie  ist
nämlich  nach  inaivitjEi  zv  beizufügen.  Bei  dieser  Gelegenheit  sei
gleich  bemerkt,  dass  II,  4,  i>.  wo  die  Partikel  ebenfalls  ausgefallen
ist,  wohl  äv  ’AptaXog  zu  schreiben  ist,  da  £v  so  offenbar  den
besten  Platz  hat  und  dann  auch  vor  ’Aoiaiog  sein  Ausfall  sich  sehr
leicht  erklären  lässt.—Eine  oft  besprochene  Stelle  ist  die  Notiz  über
den  Eukleides  aus  Phlius,  den  Sohn  des  Kleagoras,  von  dem  es  (VII,
8,  1)  heisst  :  roü  rä  ivvrtvict  iv  Auxeic;)  '/zypcapirog.  Vor  allein  muss
hier  hervorgehoben  werden,  dass  IvOnvia  iv  Avxsiu>  nur  in  E  und
den  schlechteren  Codices  gelesen  wird,  während  C  ivouitx  iv  oixtcp,
B  ivoiy.ioc  svoixtw,  A  oixta  iv  oiV.i'cp  überliefern.  Darnach  erscheint
ivÜKvta  als  eineCorrectur,  die  übrigens,  wie  man  sie  auch  drehen  mag,
niemals  einen  befriedigenden  Sinn  gibt.  Dass  Kleagoras,  wie  Weiske
meinte,  Träume,  wie  sie  aus  der  elfenbeinernen  oder  hörnernen  Pforte
kommend  einherschreiten  oder  beschwingt  durch  die  Luft  eilen,  gemalt
habe,  wird  wol  jetzt  Niemand  mehr  behaupten  wollen.  Man  kann
daher  nur  an  ein  Werk  denken,  welches  den  Titel  führte  ivOnvict  iv
AuxEtw.  Wenn  nun  das  Lykeion  ein  Tempel  gewesen  wäre,  wo  Incubationen
  stattfanden,  so  Hesse  sich  dieser  Titel  noch  hören;  aber
das  Lykeion  war  ja  ein  Gymnasion  und  der  allerdings  benachbarte
Tempel  des  Apollon  Lykeios  wurde  nie  mit  dem  Namen  Lykeion  bezeichnet. ­
  Was  sollen  aber  Traumerscheinungen  in  einem  Gymnasion
und  was  hilft  uns  das  Citat  aus  Dion  Chrysostomos  Or.  XI,  p.  3S8,
welches  Dindorf  beigebracht  hat?  Dort  ist  nämlich  von  einem  ägyptischen ­
  Traumbuche  die  Rede,  das  auf  Horos  den  Jüngeren  zurückgeführt ­
  wurde  (vgl.  Artemidoros  Oneirocr.  II,  3S,  44).  Ist  nun
ivvnvtot  eine  blosse  Correctur,  so  fällt  auch  die  Vermuthung  Toup  s
            
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