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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 60. Band, (Jahrgang 1868)

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S  c  h  e  n  k  1

mehr  hört;  auch  war  Phrynfskos  ein  warmer  Anhänger  des  Xenophon
  (vgl.  V,  5,  10).  Indessen  waren  doch  sicherlich  mehr  Strategen ­
  im  Heere  als  drei;  und  da  wäre  es  denn  immerhin  möglich,
dass  Philesios,  weil  er  der  ältere  war  oder  weil  ihn  das  Loos  traf,  ein
Maulthiergespann  erhielt.  —  Daran  schliessen  wir  eine  andere
Stelle,  wo  bloss  die  Frage  über  die  Wortstellung  in  Betracht  kommt.
I,  3,  21  gehen  nämlich  CBAED  (auch  Vind.,  wo  aber  yavEpü  steht)
iv  tö)  töte  tpavepiZg,  während  in  den  schlechteren  iv  ys  rii  tpccvEpü)
gelesen  wird,  was  man  auch  allgemein  in  den  Text  aufgenommen
hat.  Nun  scheint  jenes  tote  in  seinem  ersten  Theile  nur  eine  Dittographie
  aus  dem  vorhergehenden  rw  zu  sein;  te  ist  aber  offenbar
aus  ys  entstanden,  was  eine  sehr  gewöhnliche  Verwechselung  ist.
Es  scheint  daher  die  Überlieferung  für  die  Wortstellung  ev  toi  ye
fCKvspö)  zu  sprechen,  die  nicht  schlechthin  zu  verwerfen  ist.  Eine
ähnliche  Kleinigkeit  ist  zu  II,  3,  3  zu  bemerken;  hier  schreibt  man
nämlich  allgemein  nach  den  schlechteren-Handschriften  röjv  di  ccö—
ttXcov,  während  in  CBAEM  ix  rüiv  döitlcov  di  überliefert  ist.  Was
das  ix  anbetrifft,  so  pflegten  es  die  Abschreiber  gerne  partitiven
Genetiven  vorzusetzen  (vgl.  S.  6  zu  I,  7,  13);  man  kann  es  daher
unbedenklich  beseitigen  und  doch  die  Wortstellung  rötv  domIcov  Si
beibehalten.  Endlich  möge  hier  noch  die  Stelle  VII,  2,  25  erwähnt
werden,  wo  natürlich  goi,  nicht  pot,  aber  nach  CBI  ralld  ri  goi
tpiXw  p.s  und  nicht  r«XAa  ri  pe  ytXcn  goi  y^p-gGaoSou  geschrieben
werden  muss.
Es  mögen  nun  einige  Lesearten,  in  welchen  die  Codices  CBA
übereinstimmen,  besprochen  werden.  III,  1,  42  haben  dieselben
Toiirovg  ydp  im  xd  ~oÄö,  die  anderen  roOrovg  clig  im  no’kit.  Dass  w?
ixi  to  Koli)  zu  schreiben  ist,  unterliegt  keinem  Zweifel,  aber  jenes
ydp  ist  schwerlich  eine  Interpolation,  sondern  dürfte  eben  aus  y’oig
entstanden  sein.  VI,  3,  1  geben  CBA  üonsp  dnißr/auv,  wofür  man
allgemein  mit  den  übrigen  dirißriaav  aufgenommen  hat;  indessen
Hesse  sieb  doch  vielleicht  &antp  dx.  nach  der  Analogie  von  ÜGXEp
dy_£,  &cTTrep  etv%e  fassen  und  mit  'so  wie  sie’  oder  'gleich  nachdem
sie  an’s  Land  gestiegen  waren’  übersetzen.  V,  8,  21  fehlt  in  CBA
ixaUte,  was  die  übrigen  bieten;  es  fragt  sich  nun,  ob  jenes  ixcctere
auch  wirklich  die  richtige  Ergänzung  ist  oder  ob  nicht  etwa  ein  allgemeineres ­
  Verbum.  etwa  ixoXä&TE,  ursprünglich  im  Texte  stand  (vgl.
§.  18).  Ähnlich  verhält  es  sich  mit  der  Stelle  VII,  6,  18,  wo  CBA
            
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