Xenophontisehe Studien.
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und O-Declination, welche sich bekanntlich dadurch erklärt, dass das
t früher nicht darunter gesetzt, sondern beigeschrieben wurde. Ein
Beispiel davon haben wir in der Leseart [xdxw II, 1,5 in Cpr. M
0 Ven. M, während sonst gelesen wird. Ich lege dem [xäyr,v,
wenn es auch durch Cpr. bestätigt wird, kein Gewicht hei, sondern
ziehe unbedenklich piä^Y) vor, da ich den Accusativ hier überhaupt
nicht für zulässig und auch sonst ohne ein näher bestimmendes Attribut
oder doch den Artikel kaum für richtig halte. Andere Beispiele
sind III, 4, 8 (vsy£tr,v), V, 8, 24 (tgötgv) u. dgl. m.
Ich habe diese Erörterung, welche wol auch einige kleine Beiträge
für die Kritik geliefert hat, vorausgeschickt, um gleich im
voraus den Verdacht zu beseitigen, dass ich mich bei den folgenden
Bemerkungen allzu ängstlich an die Handschriften anschliessen
werde; das Weitere muss sich natürlich bei der Behandlung der
einzelnen Lesearten herausstellen. So genau auch die neuesten
Herausgeber, insbesonders Rehdantz, der freilich mitunter hierin viel
zu weit geht, die Lesearten der besseren Handschriften für die
Kritik des Textes verwerthet haben, so bleiben doch noch eine Anzahl
von Stellen übrig, wo die Lesearten von sämmtlichen Codices
der ersten Classe oder von CBA oder von CB oder von C allein und
besonders seiner ersten Hand noch nicht in unsere Texte aufgenommen
sind, obwol sie volle Beachtung verdienen. Es sind dies freilich
keine Lesearten von Bedeutung, durch welche der Text merklich
umgeändert würde, sondern meistens Kleinigkeiten, die aber doch
ihre volle Berechtigung haben.
Vor allem erwähne ich hier die Stelle V, 1, 2, an welcher
CBAEN Aiwv, die anderen ’AvtiXoov geben. Warum hat man nun
allgemein ’AvrtXi&jv vorgezogen? Ist doch der Name Ascov so gut
bestätigt als ’ Avrt/Utnv. Es ist freilich nicht abzusehen, warum As'cov
in den schlechteren Codices in ’Avr(Aewv umgeändert wurde; aber
andererseits ist wieder nicht begreiflich, wie ’Avn- in den besseren
verloren gehen konnte. Da nun die zweite Classe der Handschriften
gerade mit den Eigennamen oft willkürlich verfährt (vgl.
VII, 4, 18), so scheint die Leseart As'wv vorzuziehen. Auch VII, 5,
4 ist es noch fraglich, ob mit den schlechteren Handschriften 4>puviaxog
oder mit den besseren «JuXr/fftos, worauf wohl das in
CBAE führt, zu schreiben ist. Allerdings tritt um diese Zeit Pliryniskos
mehr hervor, während man von Philesios seit VII, 2, 1 nichts