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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 60. Band, (Jahrgang 1868)

Xenophonlische  Studien.

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auf  die  Hellenen  herabwälzten,  wobei  er  mit  aloirpoyoug
die  Fälligkeit  dieser  Massen  zu  rollen,  mit  äpa£taiouj  die  riesige
Grösse  und  Wucht  dieser  Blöcke  bezeichnen  will.  Was  sollen
nun  hier  die  Worte  xat  p.£t'£ouf  xat  D.drrovg  besagen?  Sollen  sie
eine  Apposition  zu  öXotrpö^ovj  äixa^iaiovg  sein,  also  'sowol  grössere ­
  als  kleinere’  bedeuten?  Aber  ap.a£iatot  bezeichnet  ja  riesige
Blöcke  und  da  wird  man  schwerlich  noch  zwischen  grösseren  und
kleineren  unterscheiden  können.  Oder  soll  der  Sinn  sein:  'und  noch
grössere  als  äpaftafot  und  kleinere’?  Aber,  wenn  man  auch  davon
absieht,  dass  ein  solcher  Ausdruck  sehr  ungeschickt  wäre,  kann  inan
sich  denn  noch  grössere  Rollblücke  denken,  als  äpia£iaict?  Ich  kann
daher  in  den  beanständeten  Worten  nur  einen  unpassenden  Zusatz
erblicken.
Was  endlich  Eustathios  anbelangt,  so  ist  aus  den  wenigen  Citaten
  in  seinem  Commentare  zur  Ilias  (nämlich  p.  872,  17=IV,  7,
16,  p.  488,  3=IV,  8,  15.  p.  642,  17  =  VII,  1,  30,  p.  707,  46  ff.
=  VII,  3,  24  u.  32),  da  dieselben  nur  aus  einigen  Wörtern  bestehen, ­
  nichts  Bestimmtes  zu  entnehmen.  VII,  1,  30  liest  er
.  .  .  ioav,  was  durch  eine  Versetzung  der  Präposition  entstanden  ist,
VII,  3,  24  fixe  mit  den  besseren  Codices;  dass  er  §.  32  avve^sKie
und  /xer’  aOroO  bietet,  ist  schon  früher  bemerkt  worden.  Mehr  Anhaltspunkte ­
  gewähren  die  Excerpte  in  dem  Commentare  zum  Dionysios
  Periegetes,  wo  folgende  Stellen  angeführt  werden:  zu  v.  242
VII,  1,  33,  v.  322  VI,  4,  1,  v.  766,  V  4,  28  u.  29,  32  .  .  .  34,
v.  767  V,  5,  1,  v.  772  VI,  1,  15,  V,  3,  2;  5,  7  u.  10;  7,  13,  v.  787
VI,  2,  3,  v.  976  V,  6,  9.  Hier  stimmt  die  Handschrift  überall,  selbst  in
den  Corruptelen,  mit  den  besseren  Codices  CBA  überein  und  hat
V,  5,  1  das  richtige  0X1701  re  f,aa.v  erhalten  <).

*)  Was  Pollux  anbetrifTt,  so  geben  seine  Citale  manche  Ausbeute  für  die  Kritik.
Zuerst  stellt  sieh  nach  I,  233  (vgl.  VI,  3G)  heraus,  dass  rc.Spap.p.svoug  (V,  4,  32)
eine  Glosse  von  aiTevvovg  ist,  wie  schon  Krüger  vermuthet  hat.  Sodann  bestätigt
er  VII,  70  (vgl.  I,  133)  mit  Pith.  GKoXtxdeg  (III,  3,  20)  und  hilft  uns  an  derselben ­
  Stelle  das  Glossem  xal  S’oipaxes  beseitigen.  Es  wird  nämlich  dort  erzählt, ­
  dass  am  folgenden  Tage  nach  dem  ungünstigen  Gefechte  mit  Milhridates
gegen  fünfzig  Pferde  uud  Reiter  ausgelesen  wurden,  xat  ffTroXaöes  xat  5d)pctxeg
aurotf  cVoptö'^vjo’av.  Vergleicht  man  nun  damit  Pollux  VII,  70  öhT&Xac  de  3ojpa£
cx  depp.ocrog  xara  robg  &p.ovg  eyaTizop.evog,  wj  Hivo^wv  eyr)  xat  GKoXcig  avrt
^oipaxo?,  so  ergibt  sich,  dass  Pollux  an  unserer  Stelle  xai  Sd)paxe~  nicht,  gelesen
            
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