Zur Geschichte der alten Metalle.
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Pien-ho, ein Mensch von Tsu, fand einen ungeschliffenen Edelstein
in dem Gebirge von Tsu. Er reichte ihn als ein Geschenk dem
Könige Li. Dieser hiess einen Edelsteinschleifer ihn besichtigen
Der Edelsteinschleifer sprach: Es ist ein gemeiner Stein. — Der
König hielt Ho für einen Uebermüthigen und liess ihm den rechten
Fuss abhauen. Als König Wu zur Nachfolge gelangte, reichte ihn
Ho wieder als ein Geschenk. Man besichtigte ihn nochmals, und es
hiess: Es ist ein gemeiner Stein. Der König liess Ho den linken Fuss
abhauen. Als König Wen zur Nachfolge gelangte, umfasste Ho seinen
ungeschliffenen Edelstein und klagte in dem Gebirge. Durch volle
drei Tage und drei Nächte weinte er ohne Unterbrechung Blut. Der
König liess durch den Edelsteinschleifer den Stein schleifen und
erlangte einen kostbaren Edelstein. Derselbe heisst: die Rundtafel
des Geschlechtes Ho <).
Tscheu besass ein Bret aus Edelstein. Tsch’heu hiess Kiao-li es
begehren. König Wen gab es nicht her. Fei-tschung kam und begehrte
es. Der König gab es jetzt her. Es war der Fall, dass Kiao-li
weise, jedoch Fei-tschung gesetzlos war. Dem Hause Tscheu war es
zuwider, dass weise Männer ihre Absicht erreichen. Deswegen gab es
Fei-tschung das Bret. Dass König Wen den grossen Fürsten an den
Ufern des Wei erhöhte, ist desswegen, weil er ihn hoch schätzte.
Dass es aber an Tschung das Bret aus Edelstein verabfolgte, ist deswegen,
weil er es sparte. Aus diesem Grunde sagt man: Werseinen
Lehrmeister nicht hochschätzt, sein Eigenthum nicht spart, kennt unmöglich
die grossen Verirrungen 3 ).
Der Fürst von Tang-khi besuchte den Lehensfürsten Tschao
und sprach: Man besitzt jetzt einen Krug aus weissem Edelstein,
aber er ist nicht bei der Hand. Man besitzt einen irdenen Krug, und
er ist bei der Hand. Wenn du, o Gebieter, durstig bist, aus welchem
wirst du trinken?
Jener sprach: Aus dem irdenen Kruge.
1 ) Das Buch Han-tse.
2 ) Das Buch H a »“tse.