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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 60. Band, (Jahrgang 1868)

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Schenk

Etym.  M.  292,  31  erhalten  hat,  s.  v.  xexoviaixivoig  (IV,  2,  22)  öv
^v,  s.  v.  (IV,  4,  18)  ptov«^rj,  s.  v.  npoaiyouv  (IV,  4,  2)  rrj
d&o  ausgelassen,  welche  Worte  auch  nach  dem  vorhergehenden  r/jv
yrnepav  iy.ßaatv  ganz  unpassend  sind.  An  allen  diesen  Stellen  haben
die  Excerpte  unstreitig  die  echte  Leseart  erhalten.  Zweifelhafter  ist
die  Sache  bei  folgenden  Varianten:  s.  v.  auvsßdllovzG  (I,  i,  9)
yr_pijp.aza  ausgelassen,  ebenso  s.  v.  ircsazdzsi  (II,  3,  11)  zo  vor  dopv
(letzteres  auch  im  Vind.),  was  wol  beides  keine  Wahrscheinlichkeit
für  sich  hat,  s.  v.  svpr t p.a  (II,  3,  18)  ip.nBnzuy.0zag  statt  nenzuxözag,
was  schon  Oudendorp  empfohlen  hat,  obwol  hier  nur  der  Excerptor
das  für  seine  Zeit  gewöhnlichere  Compositum  statt  des  Simplex
gesetzt  zu  haben  scheint,  ebenso  wie  ötspcoräv  statt  spuzdv  s.  v.
iSelovzrjs  (IV,  1,  26).  An  dieser  letzteren  Stelle  ist  s.  v.  üxoozäg
gl.  2  yo.i  vor  unijozdg  weggelassen,  welches  Wörtchen  auch  ich  mit
Sauppe  streichen  möchte,  da  y.at  öfters  ungeschickt  eingeschohen
worden  ist,  z.  B.  1,  4,  5;  10,  6;  II,  3,'  IS;  5,  2;  III,  2,  13;  IV,  2,
13;  7,  11  u.  13;  VI,  1,  8.  Zwei  Stellen  müssen  etwas  eingehender
behandelt  werden.  Die  eine  findet  sich  in  der  Glosse  «L&scv  (IV,
7,  20),  wo  ioLvzov  ausgelassen  ist.  Dort  geben  die  besten  Codices
CBAE  und  I  (corr.)  eavzav,  die  anderen  euvzoig.  Der  Singular
ioaizoO  hat  nun  jedenfalls  etwas  Befremdliches,  besonders  wenn  man
sich  an  die  Worte  im  vorhergehenden  Paragraphe  erinnert  önug  oid
zfig  ixvzüv  no'ABp.iag  yjiipag  d^oi  aÜToüj,  wie  dies  auch  schon  Breitenbach ­
  bemerkt  hat.  Daher  ist  entweder  iavzüv  zu  schreiben  oder
iscvzoü,  das  nicht  nothwendig  ist  und  sehr  leicht  aus  dem  vorhergehenden ­
  sxuzüv  entstanden  sein  kann,  zu  streichen.  Und  dafür  spricht
eben  der  Umstand,  dass  es  bei  Suidas  ausgelassen  ist.  Die  andere
Stelle  ist  in  der  Glosse  olonpoy^oug  (IV,  2,  3),  wo  die  Worte  xxi
plei&vg  xxi  ildzzovg  fehlen.  Man  kann  nun  freilich  sagen,  dass
darauf  kein  Gewicht  zu  legen  ist,  da  ja  in  derselben  Glosse  auch  die
Worte  npog  zag  nszpxg  nxiovzsg  ausgelassen  seien.  Es  sind  aber
noch  andere  Gründe  vorhanden,  die  geeignet  sind  einen  Verdacht
rege  zu  machen.  Der  Schriftsteller  sagt,  dass  die  Barbaren  oloizpoyoug

unpassenden  Orte  eingefugt  wurden,  Ich  schreibe  daher  unbedenklich  rdv  5k  vsov
ffcrov  cri.  Endlich  bleibt  es  fraglich,  ob  nicht  bei  der  ständigen  Verwechslung
von  iv  und  ffuv  auch  hier  statt  obv  r/j  xaXccfAvj  vielmehr  iv  T?j  x.  geschrieben
werden  soll.
            
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