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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 60. Band, (Jahrgang 1868)

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S  c  h  e  n  k  1

xai  .  .  VII,  3,  22  xatu  pixpa  xai  dieppinTS’.  (disppiKTSi  steht  auch
im  Med.  Z),  §.  27  fehlt  ido)pr,aaTO,  was  auch  Cobet  mit  dem  vorangehenden ­
  urpoTTtvcov  streichen  will.  Zwei  Stellen,  die  sich  im  dritten
Capitel  des  siebenten  Buches  finden,  verlangen  eine  etwas  eingehendere ­
  Behandlung.  Die  erstere  §.  21  lautet  sKsna  di  Tpircodsg  sianviyjdrioav
  rcdoiv  •  ou  toi  d'  f,oav  (so  CBAEN,  die  übrigen  und  Ath.  II,  49,  b
und  IV,  151,  a  geben  ourot  d'offov  d/.oai)  xpsöiv  psoToi  vsvspvpivajv
xai  äproi  £ufurat  p.syaAOi  npoanSKSpov^pivoi  f,oav  npög  TOig  xpiaoi.
Hier  muss  man  rräatv  erklären  'für  alle  Gäste  zusammen,  nicht  für
jeden  einzelnen’;  dies  zeigt  im  Folgenden  der  Satz  pahaTa  d'cd
rpcazstca  xarä  Toüg  £ivovg  dsi  STiSevTO  und  später  xa.3-'  äug  cd  rpdnsdai
  sxsivto;  aber  tcccolv  ist  so,  wie  schon  Bornemann  bemerkt  hat,
ein  zweideutiger  und  desshalb  ungeschickter  Ausdruck,  den  man  dem
Xenophon  wol  nicht  Zutrauen  kann;  ich  habe  daher  in  meiner  Ausgabe ­
  ndaiv  mit  susp.  bezeichnet  (vgl.  Pantazides  rcüv  napd  Esv.
diopSwrlwv  pipog  ß.  iv  ’ASivaig  1866,-p.  57  f).  Jenes  daov  eixoai
hingegen  ist  schwerlich  ein  Glossem  oder  eine  Correctur,  da  hiezu
nicht  der  mindeste  Grund  vorliegt;  es  scheint  daher  in  den  besseren
Handschriften  f/oav,  das  die  Abschreiber  nicht  entbehren  zu  können
meinten,  obwol  man  es  leicht  aus  dem  Folgenden  ergänzen  kann,
ooov  x  verdrängt  zu  haben  (vgl.  oben  S.  567  zu  1,6,  9).  Im  nächsten
Paragraphe  kann  toötq,  wie  Krüger  richtig  erkannt  hat,  nicht  auf  das
Folgende  gehen  und  muss  daher  eine  Lücke  angenommen  werden,
welche  Meineke  nach  iTiSsvTO,  Krüger  viel  wahrscheinlicher  nach
dv  ansetzt;  nur  wird  nicht  etwa  blos  zoinoug  dia.vip.siv,  was  zu  unbestimmt ­
  wäre,  sondern  jedenfalls  mehr  ausgefallen  sein.  Die  zweite
Stelle  ist  die  viel  besprochene  im  §.  32  dvaardg  6  SsüSr/g  avvet^inis
  (ovvincsv  Z,  auvims  Ath.,  Suid.,  Phot.)  xai  myxareaxeddoxTO
(avfxaTsoxida.Ge  DHZ,  Vind.,  Vatt.  FIKL,  Ven.  M)  p.erd  toüto  xipag
(so  CBE,  psrd  toüto  tö  xipag  AN,  tö  ust  aÜTOü  tö  xipag  D  Vind.,
rd>  p.sr’  aÜTOü  tö  xipag  HFIKL,  per"  auToü  tö  xipag  Ven.  M,  Ath.,
Eustatli.,  Suid.,  auToü  tö  xipag  Phot.).  Ich  will  hier  auf  die  verschiedenen ­
  Ansichten  der  Herausgeber  gar  nicht  eingehen,  sondern
bloss  fragen,  was  an  der  Leseart  ouvsigims  xai  au^xaTSoxsddaaTO
auszusetzen  ist;  denn  hier  will  Dindorf  und  nach  ihm  Cobet  und
Andere  das  auy  als  aus  dem  vorhergehenden  ovv  entstanden  beseitigen. ­
  Die  Ceremonie  des  Zutrinkens  bei  den  Thrakern  war  die,  dass
diejenigen,  welche  sich  so  ehren  wollten,  die  Becher  austranken  und
            
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