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Schenk!
auch inei statt cog und l£exOp.r)V£ (I, 8, 18), das Gregorios
Koriuthios (bei Walz VII, 1160, 27) nachgeschrieben bat. dann die
Wortstellung fxiyag p.sv ot3, xaXdg öi (IV, 4, 3) keinen Anspruch auf
Glaubwürdigkeit machen. Aber an mehreren Stellen stimmen seine
Lesearten mit denen der schlechteren Handschriften, wie I, 2, 27
txpnä&oSca, was allerdings das Richtige ist'), I, 8, 10 iluivruiv xai
diaxoipövruiv, I, 8, 20 itpipiro. Das Glossen! tgig tTZKoig (I, 5, 2),
welches alle Codices mit Ausnahme von Cpr. D. und Vind. haben,
kennt er nicht, es ist also späteren Ursprunges; dagegen findet sich
schon bei ihm das sinnlose ön vor rpir,peig (I, 2, 21), was in allen
Codices steht. Richtig liest er VI, 1, 13 xai ai yvvalxeg, während at
nicht handschriftlich überliefert ist; Krüger hat [at] in den Text
gesetzt, die anderen Herausgeber haben es mit Unrecht vernachlässigt.
Der Ausfall des Artikels erklärt sich dadurch, dass ursprünglich
yai geschrieben stand, was dann in xai verderbt wurde. So ist,
um dies gleich hier zu bemerken, auch IV, 4, 16, wo CBAE xai,
die übrigen at bieten, yai 'Apatövzg zu schreiben, dessgleiehen IV,
2, 17 xai ot äAXot (yoi äXXot), was das folgende ogol p.rj dringend
verlangt, während ot in allen Codices fehlt 2 ). Ein anderes Beispiel
(I, 8, 6) werden wir später geben.
Ziemlich genau sind wir über die Handschrift unterrichtet, die
Athenaios bei seinem grossartigen Sammelwerke vor sich hatte, da
seine Excerpte aus der Anabasis zum Theile grössere Stellen umfassen
(nämlich: I, 6, 2=IX, 397, a, I, S, 3 = IX, 390, c, I, 9, 25 =
XI, 784, d, II, 3, 14 u. 15=XIV, 651, b, II, 3, 16=11, 71, d,
VI, 1. 4—XI, 476, c, VI, 1,5... 11=1, 15, e . . . 16, a, VII, 3,
21=11, 49, b, VII, 3, 21 .‘. . 32=IV, 150, f. . . . 151, e, VII, 2,
23=XI, 476, b). Auch Athenaios citiert mitunter ungenau und erlaubt
sich Kürzungen und dabei willkürliche Veränderungen, wie man
dies besonders bei den Stellen I, 15, e und IV, 150, f ersehen kann.
Auch ist es merkwürdig, dass er die erstere Stelle mit den Worten
einleitet: vjv naptGTriai ysvopivov Esvctpütv 6 xalög iv rrj dvaßdast
*) So geben ja auch die schlechteren Handschriften richtig l, 3, 14 yjpKaxoreg statt
des avy}p7raxorss der besseren ; dagegen haben I, 10, 3 CBAE richtig ap~a£ovrojv,
die anderen das unpassende 5tap7ra£ovro>v.
*) Vgl. VII, 5, 13, wo man yoi Spccxeg schreiben muss; OBA und E (?) haben xai
0p., die anderen xai ot 0p.