Xeuophontische Studien.
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27) die Anabasis und den Agesilaos. Man sieht daraus, dass die ihm
eigentümlichen Lesearten, wenn sie nicht sonst evident sind, wie:
I, 2, 13 aiirrjv statt des cvjtov aller Handschriften 1 ), nicht leicht
Glauben verdienen. So gibt er I, 1, 1 in zwei Citaten ißov^srö oi,
was Cobet aulgenommen hat, i, 1, 5 süv statt sivjiötv, I, 2, 8 ovrog
xat (was entschieden falsch ist) und siaßdllsi statt sp.ßd\lsi; eben
daselbst lässt er vixriGag aus (so auch Rufus I, 466, 30) und liest
spiaavrd oi; I, 2, 13 hat er S-opsvGou statt Sr)päoa.i. Was für eine
Handschrift Aristeides benützte, lässt sich daraus nicht ersehen; auch
dass er I, 1, 2 mit den besseren ixETansp^sTca, dagegen I, 2, 8 mit
den schlechteren (und Rufus) das richtige xoclsirca. statt Asysrai
gibt, bietet hiefür keinen Anhaltspunkt.
Etwas jünger als Aristeides sind die Rhetoren Ilermogenes,
Demetrios und Athenaios. Ilermogenes führt im zweiten Ruche seiner
gehaltreichen Schrift nspl idsibv (bei Spengel II, 419, 8) einiges aus
IV, 3, 32 und 33 an; es sind dies aber durchaus nicht wörtliche
Citate, sondern ganz ungenaue Andeutungen. Wenn daher auch dort
y_döv iariipavro steht, so kann man daraus keinen Grund für die
Weglassung von aTEyavoig oder für die Conjectur EGTEcpavojp.ivovg
(EGTEp.ij.Evovg') t;v)pöv j_(Aov entnehmen, um so mehr als eine solche
Construction in guter Prosa unerhört wäre. Dagegen ist nach Hermogenes
statt wie dies schon Schneider erkannt hat,
inixvipavrccg herzustellen. Etwas mehr lässt sich über den Codex
sagen, den Demetrios von Alexandreia benützte, da in dessen Buche
nspi ipiXYivzixg eine ziemliche Anzahl von Beispielen aus der Anabasis
angeführt werden (bei Spengel III, 239, 4, 260, 3 u. 6, 261, 8,
265, 8, 282, 4, 283, 25, 284, 19, 285, 16 u. 22, 289, 6, 291. 19,
292, 32, 293, 18, 305, 23). Zwar citiert auch er nach ungenauen
Reminiseenzen und mit sehr willkürlichen Veränderungen, so z. B.
III, 1, 31, wo er rü> gvti einschiebt und statt üonsp das ungeschickte
ÜGizepei setzt, VI, 1, 13, wo er GWEnolspovv statt ovvsp.dy.ovTo,
ETpsipav statt irpsipavTO, und ganz verkehrt röv ßaotAsu schreibt 3 ),
ebenso in den Citaten I, 2, 27; 8, 20 und V, 2, 14, worauf wol
das yjXeXi^e <prjGiv 6 GTpot.Tog (284, 19) sich bezieht. Daher kann
avr/jv hat auch Rufus I, 466, 26.
*) Übrigens hat Demetrios 291, 21 wohl nicht U7TÖ roO üaipXcqovog, sondern urro
rov II. geschrieben.