Der Verbalaiißdruck im semitischen Sprachkreise.
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3. Person.
weet-umu
h-umu
äthiop. dr'/m-ao. (weetömü)
arab. ,( (hum)
hebr. an (hem)
Der Plural des Femininums der zweiten und dritten Person
wird von dem des Masculinums durch Anfügung der Endung -na,
welcher wir noch weiter unten begegnen werden, abgeleitet. Die
Bildung dieser Form ist eine späte, da sie bereits die durchgängige
Verstümmlung des Elementes -amu in -um voraussetzt. Darnach
lauten die Femininformen:
an-t-um-na
vee-t-um-na
h-um-na
arab. (anlünna) äthiop. ®'Vvr't (weeton)
äthiop. NFpf (unten) arab. ^ (liünna)
hebr. jn\' Ratten) hebr. jn (li&n)
Vollkommen identisch mit der Wurzel der Pronomina (nicht
mit den fertigen Formen!) sind die Verbalsuffixe. Sie sind
gleichwie in den indogermanischen Sprachen rein persönlicher
Natur, da sie die Sprache von den Possessivsuffixen auch lautlich
aufs strengste unterscheidet. Es sind dies folgende:
1. Person.
2. Person.
Singular.
-ku (-tu, -ti)
äthiop. -ku, arab. -tu, hebr. -ti.
Plural.
-k-nu
hebr. -nü, arab. -na, äth. -na.
Masculinum. Femininum.
Singular.
-tu -t-i
überall -ta, überall -ti,
äthiop. -ka äthiop. -kt
Plural.
-t-umü -t-un-na
arab.-tumü,-tum arab. -tunna
äthiop. -keimt äthiop. -ken
hebr. -tem hebr. -teil.
In der ersten Person der Vielzahl ist der Guttural in sämmtlichen
semitischen Sprachen spurlos verschwunden; höchst wahrscheinlich
hängt dieser Abfall mit dem bei der selbstständigen
Singularform oben bereits beobachteten irgendwie zusammen.