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Müller
erhalten (vgl. incvr- gabar-kü). In den übrigen semitischen Sprachen
ist hier Wechsel zwischen k und t eingetreten, so dass die Form
des betreffenden Elementes tu oder ti lautet. In selbstständiger
Stellung musste sich ki oder ku, um dem eben berührten Gesetze
der Triliteralität zu genügen, an das Determinativ-Ejem^nt anaanlehnen,
so dass die Form des Pronomens der ersten Person in
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diesem Falle als ana-ku, ana-ki (vgl. hebräisch uuN atiökhi) erscheint.
In den meisten Fällen jedoch ging der Guttural, der eigentliche
Kern des Pronomens, gänzlich verloren (hehr, UN am, arab. U
and, äthiop. l\\: and), was wahrscheinlich aus dem häufigen Gebrauche
dieser Form zu erklären ist.
Als Zeichen der zweiten Person erscheint der Stamm ta. In
selbstständiger Stellung lautet das Pronomen der zweiten Person
masc. an-ta, fern, an-ti (aus ana-ta, ana-ti), vgl. arab. do \ (än-ta),
(an-ti), äthiop. A'51' (an-ta), AVfc (anti), nach dem bei der
ersten Person berührten Gesetze. Das hebräische miN (attäh), \nN
(dtte aus atti) ist durch Assimilation des Nasals an t entstanden.
Der ursprüngliche Stamm der dritten Person scheint tu gewesen
zu sein, dessen t aber durch s, s hindurch (vgl. assyrisch NW (su)
NW (st) — hebr. Nin (hü'), N’fi (hi') Oppert. gramm. assyr.
p. 29 und w (sä), Ntt> (sä) — arab. & (hu), U> (hä) Oppert. ehend.
p. 22) meistens in h überging. Abweichend von dem bei der ersten
und zweiten Person beobachteten Vorgänge (Anlehnung an das
Determinativ-Element ana-) entwickelte sich tu einerseits durch
Reduplication (vgl. äthiop. wee-tü, yee-ti), andererseits
durch Erweiterung gegen das Ende zu, wie hebr. Nin (hu),
NM (hi), &va.b.jt>>(hüwa), (hiya), beide wohl aus huwa’a, hiya’a.
Der Plural des Pronomens wird wie beim Nomen mittelst des
Suffixes -umü, -unu gebildet. Darnach lauten die Formen desselben :
1. Person.
ana-k-unü
hebr. umN (anaynü)
um (naynu)
arab. (naynu)
äthiop. Irhi (neyna)
äthiop. (antemü)
arab. (dntum)
hebr. onN (üttem)
2. Person.
an-t-umü