Der Verbalausdruck im semitischen Sprachkreise.
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Person erschlossenen Nominalform und der fertigen Pronominalformen.
Darnach sind:
J-d (kütciba änta)
J-d JUü} (katAbata üntij
Ud LlS”" (kiltabd äntumä)
öj—i' (katabäna dntum)
(katdbna antunnaj
(kätabn) und einem von der Form der
ersten Person, hebräisch ’ojk (anokhi),
arabisch lil (und) abweichenden Pronomen.
LlC (katdbna) — (katabäna) und dem Rest des Pronomens,
hebräisch unjjR (ana’/nü), arabisch
,y£ (ndynu).
JUülf (katdbta) -
J-ülT (katdbti) -
(katdbtuma) -
äzX' (katdbtum)
(katabtilnna)-JUuf
(katdbtu)
Auch die semitische Dauerform (von Schleicher in herkömmlicher
Weise Imperfectum genannt) soll sich als reines Nomen ganz
deutlich verrathen. Dies tritt einerseits in der Pluralbildung, namentlich
der Masculinformen, zu Tage, andererseits in der Veränderung
des auslautenden Vocals, die in der That sowohl jener beim Nomen
entspricht als auch von den einheimischen Grammatikern'mit demselben
Ausdrucke bezeichnet wird. Auch der syntaktische Gebrauch
der Dauerform in Verbindungen wie (kdna ydktubuj
scribebat, wörtlich etwa: fuit scribens, soll für die Natur der Dauerform
als eines Nomens sprechen. — Letzteres ist aber, beiläufig bemerkt,
schon desswegen nicht zulässig, weil nach Schleichers eigener
Annahme der Ausdruck nicht also, sondern vielmehr kdna ydktuba
(Accusativ) lauten müsste.
Dass diese Ansichten, so gern man auch im Einzelnen ihnen
beistimmen möchte, auf einer vollständigen Verkennung der ganzen
Sachlage beruhen und namentlich bei der Bildung der zweiten und
ersten Person Vielzahl des Perfects Formen voraussetzen, für deren
factischen Bestand sich auf dem Gebiete der semitischen Sprachen
nicht die geringsten Anhaltspunkte finden lassen, liegt theils auf der
Hand, theils wird es sich aus unserer Untersuchung zur Genüge ergeben.
Da jedoch in den von Schleicher der Betrachtung unterworfenen
Punkten das Wesen des semitischen Verbalorganismus nicht
Sitzb. d. phil.-hist. CI. LX. Bd., III. Hfl.
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