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Li-yü führte den Jünglingsnamen Yuen-kai. Derselbe bekleidete
das Amt eines ältesten Vermerkers bei dem den Westen erobernden
Heerführer und war für das Versammlungshaus des Statthalters von
Fung-yi bestimmt. Nachdem man diese Provinz aufgelöst, wohnte er
in Tschang-ngan. Er trachtete begierig nach der von den Menschen
des Alterthums gepflegten Kunst, Edelsteine zu verzehren. Er suchte
jetzt in Lan-tien und begab sich selbst dorthin, um die Sache zu
betreiben. Er erlangte über hundert Gegenstände wie Ringe, Rundtafeln
und vermischte Geräthe, die gross und klein von Gestalt
waren. Darunter befand sich einiges, das ziemlich grob und schwarz
war. Er füllte auch dieses in eine Kiste und kehrte damit heim. Als er
zu Hause ankam und es betrachtete, hatte alles frischen Glanz und
konnte als Seltenheit gelten.
Er zerstiess jetzt siebzig Stück zu Pulver, das er verzehrte.
Von dem Übrigen wurde vieles zu Geschenken verwendet. Später
suchten Yii und diejenigen, welche davon gehört hatten, Edelsteine
an den früheren Orten, es wurde aber nichts von ihnen entdeckt.
Yuen-hoai, Fürst von Fung-yi, und Andere hatten die Edelsteine
gefunden, sie schleifen und daraus Geräthe und Gürtelsteine verfertigen
lassen. Alles war glänzend und konnte als Kostbarkeit
gelten.
Yii gebrauchte diese Arznei durch eine Reihe von Jahren. Man
sagt, dass es sich bewährt habe, dass ihm aber bei den Geschäften
der Welt, im Schlafen und Essen Verbote und Reschränkungen
fremd gewesen. Dazu kam, dass er den Wein liebte und seinen Verstand
beeinträchtigte. Als er zuletzt ernstlich erkrankte, sagte er
zu seiner Gattin und seinen Kindern: Ich habe die Freude an dem
Weine nicht unterbrochen, ich habe es bis zum Sterben gebracht. Dies
ist nicht die Schuld des Arzneimittels. Übrigens muss sich an meinem
Leichnam Absonderliches zeigen. Möget ihr mit der Einsargung nicht
eilen. Möget ihr bewirken, dass die nachfolgenden Menschen die
Vortrefflichkeit des Arzneimittels kennen lernen, das ich verzehrt
habe.
Um diese Zeit war die mittlere Decade des siebenten Monats
des Jahres, in Tschang-ngan war es ungesund und heiss. Der Leichnam
Yü’s blieb durch vier Nächte aufgebahrt, aber das Aussehen
seines Leibes war unverändert. Die Gattin von dem Geschlechte
Tschang liess ihn einen Edelstein und eine Perle in den Mund