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Über den aceusalivus cum infinitivo.
■vspüoScu atbthan venja jall in mithvisseim izvaraim svikunthans
visan uns) und phil. 3. 7, wo dvca fehlt («XU artva r,v p.oi y.spdrj,
zavnx rrfnp.ai fax r6v Xptazov £r,[j.f.av akei thatei yas mis gavaurki,
thatuli rahnida in Xristaus sleitha visan), wenn nicht hei Notker sich
so häufig der accusativus cum infinitivo zeigte, dass wir ihn für der
alten Sprache eigenthümlich halten müssen. Grimm 4. 116. Ist
aber auch die Existenz des accusativus cum infinitivo im gothischen
als diesem eigenthümlich, als nicht aus einer anderen Sprache entlehnt,
zweifellos, so ist es doch immerhin allzu gewagt, dem gothischen
einen dativus cum infinitivo zuschreiben zu wollen, lediglich aufGrund
von Stellen, bei denen eine einfachere Erklärung als durch diese befremdliche
Construction sich darbietet, ja fast aufdrängt. Die Stellen,
an denen nach varth ein Dativ neben dem Infinitiv aufstösst, sind
meiner Ansicht nach denen völlig gleich zu achten, in denen ein
Substantiv im Nominativ als Subject bei vairthan stellt, wie marc.
4. 11. ith jainaim thaim uta in gajukom allata vairthith ixu'voig di
Toig etoj sv napaßolcüg zä kxvzo. yivszxi u. s. w. Wir werden am besten
thun, wenn wir die näher liegende Erklärung des Dativs nach varth
als von diesem abhängig annehmen, so dass varth nicht unpersönlich
stellt, sondern Prädicat ist für das infinitivische Subject.“ Die einzige
Einwendung gegen die Annahme einer constructio dativi cum
infinitivo im gothischen ist demnach der Umstand, dass eine solche
Fügung unerhört sei: diese Einwendung schwindet, wenn man sich
an die vollkommen entsprechenden Erscheinungen im altslovenischen
erinnert. Allerdings wird man Grimm's Berufung auf den dativus
absolutus in dieser Sache kaum gelten lassen : dagegen halte ich
Grimm’s Behauptung, dass schon aus der Stellung des Dativs dessen
Unabhängigkeit von varth hervorgeht, für vollkommen begründet. Die
schon v. d. Gabelentz und Loebe gegebene Erklärung des Dativs mag
als die einfachere erscheinen, allein diese einfache Erklärung macht
aus dem richtigen Satze: und es begab sich, dass er durch die Saat
wandelte, den ganz und gar unrichtigen: und ein Wandeln durch
die Saat widerfuhr ihm, wurde ihm zu Theil. Die Stelle wird von
Bopp, wie unten mitgetheilt wird, anders erklärt, varth ist wie iyivszo
nothwendig, wie man sagt, unpersönlich.
Zu den Forschern, welche den Accusativ aus der nominalen
Natur des Infinitivs erklären, gehört auch Bopp. Derselbe scheidet
Sätze, in denen nach seinem Ausdrucke ein und dasselbe Verbum
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