Über Brumalip und Rosalia ete.
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erhebt, freilich zu einer Zeit, wo Byzanz von dem römischen Typus
nur noch verknöcherte Überreste aufzuweisen hatte und wo jedes
Bewusstsein einer alten Zusammengehörigkeit mit dem romanischen
Elemente entschwunden war.
Diese von neuem auftauchenden Romanen werden fortan mit
dem Namen Vla^en bezeichnet, den ihnen zunächst die rings benachbarten
Slaven mit Slavo-Bulgaren ertheilt hatten.
Etwa um das Jahr 976, beim Regierungsantritte des zweiten
Rasilios, erhob sich die seit dem Tode Simeon’ s sehr tief gesunkene
Macht der Slavo-Bulgaren zu neuer drohender Gefahr für Byzanz;
das Volk vernichtete die allenthalben aufgestellten griechischen Besatzungen,
und an die Spitze des Aufstandes traten Mokr’ s Söhne,
David, Aaron und Samuel. Um diese Zeit wird der Name der Vlayen
zum erstenmale genannt: gleich beim Beginne der Rebellion fällt
David piffov Kaaropi«? y.cä llpiGnctg ■/.«.zä rag Xsyop.£\iag Kuläg öpvg
noipä rivcjiv WAuyJijv ddtrcöv, Cedren. II p. 435. Der genannte Ort
„Schöneichen“ ist wohl identisch mit dem zwischen Kastoria und
Prespa in einer Bergenge gelegenen Biklista. Auch an BAayoxÄecaoüpot.
könnte man denken: xuipLÖxoXig nXijaiov zvg Kotoropiag iyovacc
3000 ivoiy.ovg, 'Apaßtxvrrivög II p. 84.
Der Kaiser Basilios richtete, gestützt auf die Seestädte und die
Castelle der Rhodope, seine zahlreichsten Angriffe gegen das Centrum
der bulgarischen Macht, das Struma-, Vardar- und O^ridagebiet,
und erzwang gewöhnlich zuerst den Durchgang otd toü Aeyop.£vov
Kip.ßa Aoyyou y.ai rov KXsidtov, Cedren. II p. 457. Samuel
befestigte desshalb im Jahre 1014 diese Klause, welche von der
Struma her den Eingang in das langgestreckte Querthal der
Strumitza aufschloss, durch ein ausgedehntes stark befestigtes
Gehege. Kip-ßa. Aöyyov ist offenbar ein vla-^isches Kimbolungu,
Carnpo longo — ein Zeichen, dass daselbst auch VIa-/en heimisch
waren.
Seitdem werden die Viayen sehr häufig genannt; sie erscheinen
an mehreren Punkten des Haemus neben den Bulgaren, ferner in
dem einst hessischen Gebiete der oberen Struma, um Köstendil, wie
aus Ansbertus Hist, de exped. Friderici (Fontes R. Austr. V. p. 42)
hervorgeht: Fridericus de Perge — invasit regionem opulentam Flaehiam
dictam, non multum a Thessalonica distantem (a. 1199).