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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 60. Band, (Jahrgang 1868)

Über  ßrumalia  und  Rosalia  etc.

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ratores  et  tarnen  linguam  non  nosse  Romanam  —  quiescite  igitur  vos
nuucupare  Romanos  imperatores  (Mansi  XV  187).
Auch  unter  den  byzantinischen  Kaisern  bis  in  die  Zeit  der
Anikier  hinein  galten  die  romanisierten  und  christianisierten  Bessen
für  ein  tapferes,  kriegstüchtiges  Volk.  Wenn  auch  Gothen,  Heruler,
Gepiden,  Alanen,  Hunnen  und  Anten  in  Sold  genommen  und  mit  Vorliebe ­
  in  die  kaiserlichen  Leibwachen  eingereiht  wurden:  so  blieben
doch  immer  die  Romanen  neben  den  Isaurern  der  unverwüstliche
Kern  der  einheimischen  Heeresmassen.  ,
In  der  Descriptio  totius  orbis  ed.  Gothofred.  heisst  es:  Thraeia
  provincia  est  ipsa  dives  in  fructibus  et  maximos  habens  viros
  et  fortes  in  bello;  propter  quod  et  frequenter  inde  miiites  tolluntur.
  Iustinianus  seihst  rühmt  in  der  Einleitung  zu  seiner  XXVI.
Novelle  (a.  538):  iy.scvo  rcöv  dvcoftoXoyvjpivcov  eartv,  czc  szep  ec  reg
tr,v  Qpcpiüv  cvcpdcscs  ycioccv,  evävg  avveioepyjTccc  rü  Äöyo)  y.cä
ric  dvdpecag  y.cä  azparujiny.oü  Tr).r,3ovg  y.ai  izo?Jp.cov  vcä  p.dypg
evvoccc.
Im  Jahre  457  bestieg  Leo  der  Thraker  den  oströmischen
Thron;  derselbe  führt  bei  Malala  p.  368  den  Beinamen  6  Byaaog,
und  Iordanis  des  success.  127  Vulc.  berichtet:  Leo,  BESSICA
ortus  progenie,  Asparis  potentia  ex  trihuno  militum  factus  est
Imperator.
Im  Jahre  492  entsendet  Anastasios  gegen  die  rebellischen
Isaurer  die  Feldherren  Joannes  Scytha,  Joannes  Curtus,  Diogenianus,
  p.s~cc  ~~/;'r,äj r sjg  Exo-Sw  y.cä  Tor-Siy;?ig  y.cä  Besac/cng  yy.ccg.
Malala  XVI  p.  393.
Im  Jahre  502  wird  von  demselben  Kaiser  gegen  die  Perser  abgeschickt ­
  azpocTcä  rcrSuv  rs  y.cä  Btffffcöv  y.cä  izepcov  Opqcxääv  iSywv,
unter  dem  Feldherren  Areovindos,  dem  Sohne  Dagalaifs;  Theophanes
p.  224.
Im  Jahre  539  geschieht  die  letzte  Erwähnung  eines  eelit-bessischen
  Männernamens  bei  Procopius  B.  Goth.  II  26  (II  p.  281):
’Pojp’.aitov  zr.vcc.  Bevciv  yevog,  Boupkevzcov  cvop.cc.
Iordanis  De  orig.  Get.  cap.  12  bemerkt,  wahrscheinlich  nach
einer  in  Byzanz  (a.  551)  eingezogenen  Nachricht,  über  den  Danuvius:
  qui  lingua  BESSORVM  Hister  vocatur.  Der  Name  stammt  noch
            
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