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Tomaschek
Laufbahn ersteigt, da lachen die Adern der Mutter Erde; die Mören
rufen die verborgenen Sprösslinge der Flur wieder ans Tageslicht
und färben den Grund mit buntem Blüthenschmuck; Kypris von
Eros begleitet führt fruchtreiche Sprossen herbei, die rosenwangige,
die rosenfingrige; die Tiefen der Erde verlässt Adonis, das Kind
der Natur, der gewaltige Lebensverkünder, der aphrodisische
Reigen.“
Der\Ausdruck 'PouaäAta begegnet uns zunächst, wie Meursius
und Du Cange bemerkten, in dem Commentar des Theodor Balsamon,
welcher gegen Ende des zwölften Jahrhundertes lebte, zu den
bereits mitgetheilten Worten des 62. Kanons des VI. Conciliums
in Trullo (26vTsc7p.cc tü>v Seiujv y.ai tzpöiv navövoiv —xjti:6 T. A. 'PccAA'p
■/.cd M. IIorAip — ’A^üv^ctv 1852 II p. 450): rmccürv? navoyvpig
oCkloyoTog zgti y.ai tu Azyopsva 'PoucccAccc tu p.zT*z rö äyiov ndaya
V7zä xuxfig GWjriScixg iv zaig z£.oj yojpaLg yivipzva. Wir erfahren
daraus, dass das „sonderbare“ Fest der Rosalien nach Ostern, also
zur Maienzeit und zwar auf dem Lande einem alten heidnischen
Brauch nach gefeiert wurde. Noch belehrender ist die Schilderung
7zipi töjv 'PouaccAicov in den Schriften des Demetrios Chomatianos,
Erzbischofes von Achrida, aus dem Anfänge des dreizehnten Jahrhundertes
(Miklosich 1. c. 388): oc ürco toO Sip.urog tov Momg/.cv
6pp.ojfj.zVoi 6 ozlva xcd 6 ozZva tgZovoz ti upüpTYjpu i&yopzvGav sitzgv-Tig,
oti Kukaiov zSovg iv rvj ’yoJpq. toOtojv /.puToOvTog, o Sr] 'PouffccAccc
övopd^STai, TYj p.£TU TY/V TisvTEMOTrjv zßoopaoi GVVTayp.U y'lVzG^al
veojTspojv y.ai zag y.utö. yjwpav y.d>p.ag aÖTOvg TizpiipyzGäai xcci
r.aiyvioig tigi y.ai ipyjipxGi y.ai ßzßxy.yjvpivGig akp.ot.Gi y.ai GxrivuxZg
ü.Gyr,p.oG\jvaig iyxaXüoSai otöpa uupd töjv ivouoxJVTOJV zig y.zpdog
aÖTÖjv. Hier erscheint die Feier bereits auf die Woche nach
Pfingsten gerückt und gemahnt im Wesen an manche deutsche
Pfingstgebräuche. Junge Leute ziehen von Haus zu Haus und
sammeln Spenden ein; bedeutsam treten Tänze und Sprünge,
Umzüge und Vermummungen, überhaupt das bakehische Element
hervor.
Noch überraschender ist die Art und Weise, wie die Rosalien
in dem epirotischen Parga abgehalten werden. 1 ApaßavT^vog gibt
uns hierüber in seiner verdienstlichen Xpovoypatpia zfig ’Hmipou
(Athen 1857 Tom. II p. 191) folgende Andeutungen: — ttjv y.akoupivr,v
zopTrjv 'Pc£ccAcoev ?/ 'PouaaAccc, oiap-Mvaav uno rng a piypt