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T omaschek
darbot; die Bewohner von Pbilippi siedelten sie von dort in ihre
Gärten an und brachten durch Cultur den Blütlienschnuick derselben
zu grossem Blattreichthum; man nannte sie die hundertblätterigen,
iy.<xrovrdfjAAcc *). Oder auch die sechzigblätterigen; die Sage erzählt,
Midas, des Gordios Sohn habe mit seinem Volke Asien verlassen
und sei über das Pangäon nach Emathien gekommen, nicht
ohne die sechzigblätterigen Rosen des odonischen Landes mitzunehinen
und sie in der neuen Heimat in eigene Gärten zu verpflanzen
ä ). Diese Rosengärten lagen am Abhange des Bermiongebirges,
und das „wasserreiche“ Edessa s ) war der Sitz des Midas und
der mit ihm gezogenen Sehaaren von Phrygern, Lydern, Mysern und
Teukrern ^).
An jene Gärten knüpft sich die Sage von der Berauschung und
Fesselung des Silenos durch Midas, eine Sage, die auch in dem
phrygischen Heimatlande wiederkehrt. Silenos, der beständige Begleiter
des Dionysos, war der Sohn einer Nymphe, ein Dämon des
erfrischenden und befruchtenden Nasses in Fluss und Quell, bewegi)
Theophrast. Hist. Plant. VI 6, 4: srAciffr« ra rotaOra e<m 7Z£pl 4>tX£
o’jrot «yap Xapßdvovrec ix zov Ilajyccloh ouzevovGiv’ iv.il r jdp »/tvsrat iroXXa*
ffjuxpa dl <Tfodpa ra svrdc tpvXka. etc. == Plin. XXI. 17 : centifolia est in Campania
Italiae, Graeciae vero circa Philippos, sed ibi non suae terrae proventu;
Pangaeus mons in vicino fert numerosis foliis ac parvis, adcolae transferentes conserunt,
ipsaque plantatione proficiunt.
2 j Xtxccvdpoc £ v feurspw Fscop*jix5w (Athen. XV, p. 683 B):
jrpwra ptiv ’QdovirjSe Miovjc axsp ’Agidog dpyr^j
Xswrcav ev x\i}poi<nv ävirpsor/ ’HftaStoiö’tv
aisv sc itvjxovTa -ipiQ xopooovra srsrqXoig.
Die w 2£ovsc waren ein Zweig der ’Hdovoi, Strab. VII, frgm. 11; Steph. Byz.
p. 706: Aiovufftog sv Baffffaptxwv id' Jlaid^ay r* a*jfßta xal "'Qoovsc
£7^£(7traXXot a . Vor Alters scheinen sie auch auf Thasos verbreitet gewesen zu
sein: ’Odtavigr 13 öaffog rd iraXac, Hesych.
S) "EdeGG*, j. Vodina, geht zurück auf fidw ot <Ppv r /£C rd yfcop xoXoOfft, Clem.
Alex. Strom. V p. 243 SyLb. Das merkwürdige Vodagewässer beschreibt Grisebach
Reise durch Rumelien II, 92—106. Derselbe Wortstamm ist auch in dem moesischen
Flussnamen Utus, j. Vid, und dem dakischen Orte Oyrt-öaua, j. Yecs, ersichtlich.
4) Euphorion (schol. Clem.AI. vol.IV, p. 96Klotz): euxeiro dl zo ^ra/.atdv vj *Eds6Ga
yjrö typi/ySt» xcd Avddi'J xai r&v p.£zä MLdov diaxo/uffJSrivrajv ejig zi}V EypcitK
mjv. Hellanicus (frgm. 46, ap. Const. Porph. de them. II, 2): Maxedövec pcvoi
ptsrsx Myffcbv rdrs oixouxrcf. — Die Hauptstelle über die Gärten des Midas am
Fusse des ßermion ist Herodot VIII, 138.