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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 60. Band, (Jahrgang 1868)

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S  c  h  r  ö  e  r

Dort  machent  §eu  mir  oine  gräble  tief,
dort  machen  sie  mir  eine  Grube  tief,
drin  birt  ih  jläfen  abo  §üeß!  —
drin  werde  ich  schlafen  so  süss!
Benn  ih  oinmal  in  grabe  lig:
Wenn  ich  einmal  im  Grabe  lieg:
da  kirnet  der  priejter  ze  mainem  grabe.
da  kömmt  der  Priester  zu  meinem  Grabe,
Dar  §maißt  a  stückhle  ert  auf  maine  prust.
wirft  ein  Stück  Erde  auf  meine  Brust.
Benn  ih  oinmäl  begraben  pin,
Wenn  ich  einmal  begraben  bin
da  wangt  der  messner  zu  läuten  an.
da  fängt  der  Messner  zu  läuten  an.
Da  geant  deu  leute  alle  won  mir:
Da  gehn  die  Leute  alle  von  mir:
lai:  „nie  du  in  der  kiielen  erte
gleichsam:  „ruh  du  in  der  kühlen  Erde
bo  du  hin  gedienet  ha$t!“
wo  du  bin  gedienet  hast!“
Valvasor  erzählt  weiter:  der  Bräutigam  zieht  der  Braut  Schuh
und  Strümpfe  aus  „und  von  ihrem  Haar  löset  jedwedes  einen  zusammengeflochtenen ­
  Zopf  auf“.  Wenn  Er  früher  fertig  ist,  steht  ein  Sohn
zu  erwarten,  wenn  Sie  —  ein  Mädchen.  —  Der  Bräutigam  wirft  die
Schuhe  über  den  Kopf.  Stehen  sie  am  Morgen  derThüre  zu,  so  stirbt
Er  vor  der  Frau;  stehen  sie  dem  Bette  zu,  so  stirbt  Sie  früher.
„Folgenden  Tags  nach  der  Hochzeit  führt  man  die  Braut  mit
Spielleuten  oder  Schalmeipfeifern  frühmorgens  zu  einem  Wasser,  da
man  ihr  einen  Krug  mit  Wein  und  drei  Stücklein  Brotes  reicht.
Davon  tbut  sie  einen  Trunk  und  in  jedes  Stück  Brotes  einen  Biss,
wirft  das  Übrige  Alles  ins  Wasser.“
Hofer,  Name  in  Obermitterdorf,  Komutzen  um  1600.
Höferle,  Name  s.  Heferlc.
Hoge,  Name  in  Krapfenfeld  1669.
Hogge,  Hoghe,  Name  in  Weissenstein,  Altlaag  1750.  1867  vgl.  Hoge.
Im  ungr.  Bergland:  Hogh  Glaserhäu,  Oberstuben,  Hedwig,
Huog  Hedwig.  Hogen  (vgl.  Hage),  Geidel  1858.  Dass  in  Gottschee ­
  die  Form  Hagen  Hogen  nicht  vorkömmt,  ist  der  Mundart
            
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