Zur Geschichte der alten Metalle.
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glättet, mit härenen Teppichen abzieht, werden Bart und Augenbrauen
sichtbar.
Das Buch der Berge und Meere sagt:
An dem Fusse des Berges Lung gibt es viel rothes Zinn. Auf
dem Berge Tscho gibt es viel weisses Zinn.
Das Buch der Zertrennung von Yue sagt:
Der Berg Tschl-khin wurde zersprengt und brachte Zinn hervor.
Der Frühling und Herbst von U und Yue sagt:
Yün-tschang, König von Yue, erkundigte sich bei Ngeu-yetse.
Derselbe war nicht im Stande, aus Blei und Zinn das Schwert
Kan-tsiang zu giessen.
Zu den Überlieferungen von göttlichen Unsterblichen wird
gesagt:
Yün-kieu führte den Jünglingsnamen Kung-to. Derselbe sah einst
einen Menschen, der ursprünglich an der Spitze der Söhne und jüngeren
Brüder des Seitengeschlechtes stand. Dieser diente in der
Provinz und hatte ein öffentliches Geschäft zu besorgen. Da seine
Register und Bücher nicht fertig waren, sollte er hundertmal zehntausend
Stücke obrigkeitliches Geld ersetzen. Er verkaufte seine
Felder, sein Haus, den Wagen und die Rinder. Noch ehe er diess
alles weggegeben, hielt er inne. Er wurde aufgegriffen und gebunden.
Kung-to sprach mit einem für reich geltenden Manne und sagte
zu ihm: Du kannst mir hundertmal zehntausend Kupfermünzen borgen.
Ich will damit einen Menschen retten. Nach dreissig Tagen werde
ich dir es doppelt zurückgeben.
Der reiche Mann war erfreut und schätzte ihn hoch. Er gab
Kung-to sogleich hundertmal zehntausend Kupfermünzen. Dieser gab
sie demjenigen, der das Geschäft zu besorgen hatte. Dabei fragte er
ihn : Kannst du hundertzwanzig Pfund Zinn herbeischatfen ? — Derjenige,
der das Geschäft zu besorgen hatte, schaffte sie sogleich
herbei.
Kung-to schmolz das Zinn in einem dreifüssigen Kessel, warf
wieder aus einem Rohr, das er an dem Gürtel trug, einen, einen
Geviertzoll messenden Löft’el voll Arzneistotf in das siedende Zinn
und rührte es um. Das Ganze verwandelte sich in Gold. Er wog
es sogleich und verkaufte es den Menschen. Er erhielt dafür hundert-