Ein Ausflug- nach Gottschee.
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Innan hant §eu gejetzot zbean lilgenstöcklie.
Inner der Kirchhofmauer setzen sie zween Lilienstöcke.
Seu hent auf gebach§en übers kirehle höach.
Sie sind hoch übers Kirchlein gewachsen.
Bie jeu oben zen ander hent kam,
Wie sie oben zusammen sind kommen,
dort boujont seu §ih ont pu§§ont $eu sib,
dort halsen sie sich und küssen sich
als bie zboi birkliclie koinleute. •—
als wie zwei wirkliche Ehleute.
Andrer Schluss:
Aus oim igt gebäch§en a bainrabe,
Aus Einem ist gewachsen eine Rebe,
aus oim igt gebach§en a gürtröaje.
aus Einem ist gewachsen eine Blume.
Vgl. Grimm Mytb. 787: „aus den bügeln liebender winden
sich blumensträuche, deren äste sich verflechten, auch in schwedischen
liedern wachsen lilien und linden aus gräbern.“ — Auf
Isoldens Grab wächst eine Rose, auf Tristans Grab eine Rehe.
Vgl. auch das Grab von Flos und Blankflos Flecke Vers 1991.
Am nächsten obigem Liede stellt das Lied bei Anast. Grün: Volkslieder
aus Krain S. 36: der Scheintodte. ■— Daß dieß Lied,
namentlich bei den Südslaven, ausgebreitet ist, darüber belehrt mich
Karl Deschmann mit Hinweis auf Stanko vraz narodne pesme
ilirske. Agram 1839. S. 93. Blumentragende Gräber erscheinen auch
in Vuks srpske narodne pjesme I, 239—260. Ähnliches deutsch
Uhlands Volkslieder Nr. 93, 94, 97 u. s.
Hansen Sohn, Name um 1600 in Moswald.
länsko, Hansko, Name in Hornberg, Lienfeld 1600 —1750.
hän habe s. hüben.
hünt f. die hand. ze rachter hänt, ze gedankher hünt reckterhand,
linkerhand, ahänt dort, aus mhd. enhant; in der Bedeutung
stimmt zuweilen mhd. zehant. Cintbr. af dise liant dorthin
CWtb. 128.
häntlinc m. Handschuh. Mhd. (bei Helbling) hendelinc m. Fausthandschuh.
Kämt, tirol. bair. Schmell II, 206. Schöpf 241,
Lex. 133.