Ein Ausflug - nach Gottschee.
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körnt. Lex. 145, liier aber nur in verächtlicher Bedeutung’
nicht wie in Gottschee.
hibvenle n. der Topf, cimhr. ahd. havan, kämt, höfile. S. hewcn. S. 107.
Hiiferle, Name in Mitterdorf, Altlaag, Riek 1750; vgl. Hefferl, Höffcrle,
Höferlc; und Hiiberlin.
Hage, Name in Malgern 1560, 1614; Ygl. Hoge. Auf den steir. freising'schen
Gütern 1316: Hagen. Im ungr. Bergland finde ich
Hangen, Hagen in Deutsch Proben, Geidel 1800. Haagen,
Iiogen, Schmidshäu, Geidel 1850. Hogh und Hnogh in Hedwig
Oberstuben, Glaserbäu 1858; vgl. Doge.
Mge f. Haue. Das G vertritt hier ein W (die Haue heisst im Drauthale
hä-tve. Lex. 135; cimbr. hou-ba, CWtb. 132 = ahd.
Iiou-wä. mild, hoawe) wie in schügen s. d. schauen. Vgl. cimbr.
neuge, getreuge, schaugen, traugen, paugen, niuwe, getriuwe,
schouwen, trimven, büwen; aber auch schreien scliraigen
knien langen, CWtb. 48, 78. Im ungr. Bergland hach Haue,
schach schaue, Darst. 112. Lautlehre S. 198. Weinh. bair.
Gr. S. 185.
hagendorn, m. Hagedorn; auch ägcndorn, hhberdorn, jiidcdorn; cimbr.
hagedorn, mild, liagedorn und hagendorn.
hai didldai a! Ausruf in dem Liede dar pattlar s. d.
bairäten heiraten. In dem Liede: die moirarin s. d. heißt es: gcbairätet
kät ar d moirarin. — Ein hairätliedle, das zuerst in Adelungs
Mithridales II, 211, seitdem aber, ohne Nennung dieser
Quelle, oft schon (Schmidt, Königreich Illyriens, Stuttgart 1840,
S. 63. Klun, Laibacher Taschenkalender für 1855. Frommann,
Zeitschr. 1855, S. 181. Elze: Gottschee 1861, S. 33
u. s.), immer aber in beirrend unrichtiger Schreibung mit—
getheilt ist, tbeile ich hier, wenigstens der Schreibung nach
berichtigt, mit:
A hairätliedle.
Ein 11 eiratliedleln, eigentlich Lied vom Heiraten.
Benn ih an hairäte denklie
Wenn ich an Heiraten denke
kirnet mir der grau.sen an.
kömmt mir der Grausen an.