Ein Ausflug nach Gottschee.
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glitzen glänzen, schimmern. So auch Stald. I, 455, schwäh. Schmid
64, cimbr. 125, kämt. 116. Im Österreichischen scheint glänzen
mehr im Gehrauch; in jenen Gegenden, mit verschiedenen Modificationen
der Bedeutung, doch mehr: glitzen.
glüetc f. Glut, glüetschanwcle n. Glutschaufel.
Göchel, Name Elze S. 40.
Gode, Name in Händlern um 1600, in Masern 1750, cimhr. Got und
Kot. In Schemnitz 1858: Gotala.
Gödrer, Name in Sele 1750.
golat kahl, slov. gol.
golter f. Kolter, Bettdecke, kämt, gulter. Lex. 127, auch slov. kälter,
ital. coltra aus lat. culcitra, schon mhd. golter, kolter, heiter,
vgl. weiteres in Gr. Wth. V, 1623.
Gorenz, Name in Hornherg hei Gottschee 1600.
Gorschin, Name eines Müllers 1750.
görz m. der Wasserschöpfer, hölzerne Löffel, cimbr. gerz Rührlöffel
ital. cazza cf. Schm. II, 88 gatzen. Slov. korez.
Göstcl, Name in Deutschau 1614, in Nesselthal 16S4.
gömatzen wimmeln, de ämaißen gdmatzent. — Gomntz s. Komutzen.
gote f. göte m. Pathe; götle n. gütichlc n. Pathkind. So auch bair.-östr.
und Schweiz, kämt., cimbr. Lex. 119. Cwtb. 126, vgl.
töte, tote, wo der Umlaut des masc. erklärt ist.
Götcnitz, mundartlich Gotnizc f., zählte 1770 achtundsechzig Häuser.
Vgl. Gottscbce. „Güttenitz an der Riegg, das ist ain gross dorf
und ain guete pfarr.“ Burkart Zink s. d. (1368—1468).
gott m. Gott. Gott wougeu (wolgen) gönn sagt man schön von der
Sonne, wenn sie untergeht, so in dem Liede auf die heilige
Barbara s. Baubcrle unter M. — „Im Strahle der zu Golde
gehenden (untergehenden) Sonne“ sagt Meinert Fylgje S. 462.
Dies zn Golde gehn scheint mir ein missverstandenes ze gonde
gien zu Gotte gehn. An das Kuhländchen werden wir aber noch
öfter Anklänge in Gottschee finden. — Gott§bac m. Gottes Weg,
der Pfad, der in das Himmelreich führt, im Liede, s. hirsc.
Gottschee f., die mundartliche Aussprache lautet: Gottschöab, Dativ
Gottschöabc; der Gottscheabar, plur. Gottschöabare. Die Zahl der
Einwohner ist jetzt (1868): 1460.
Der Patriarch von Aquileja Ludwig sagt 1363: er habe erfahren
„quod in quibusdam nemoribus seu silvis infra confines — ecclesia:
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