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S ch r ö e r
Typische dieses Eingangs in gottscheewischen Balladen ersichtlich
ist. wrüejär n. Frühjahr, sonst ausbart s. d., langes s. d.
wrugen fragen.
Frütz, Name in Reichenau, Rusbach, Masern 1750 s. Fritz.
Frützcl, Name in Mitterwald, Hinterberg um 1750.
Fuchs, Fux, Name in Moswald um 1600, in Gottschee 1669, 1750;
ygl. Wüchse unter W. In Pressburg 1379: Fuchs. Fuchs ist im
ungr. Bergland und in Siebenbürgen (mit der Nebenform Fass)
verbreitet.
wuch§ m. Fuchs. Vgl. gangerle.
wuder fürder, weiter, fort; gda wuder geh weiter! Ganz so ciinbr.
wudar ivon hin ! fort von da ! kärntisch: gen fuder geh weiter!
Lex. 104; aus ahd. furdar, furdaro; mhd. tritt schon Umlaut
ein vürdar, wonach obige Formen vormhd. sind.
wüe fort, vorüber, der tue ist wüe, de nacht i§t kam der Tag ist
vorüber, die Nacht ist gekommen. Aus einem Liede auf Maria
s. d„ Vgl. ciinbr. furr fort. CVVtb. 123.
Fugina, Name in Mosel 1807.
Fuienzi, Name in Gottschee 1750.
wurkcln glitschen, besonders auf dem Eise. Oberpfiilziscli furkeln hin
und her fahren z. B. mit einem Licht, Schm. I, 563; ähnliche
Bedeutungen schles. Weinh. 24\ kämt. Lex. 105.
würste m. Fürst, ahd. furisto (Superlativ von furi), mhd. viirste.
Gieng in das Slovenische über: first.
wurt f. s. wärt, wort.
würbatf vorwärts. Das li der zweiten Silbe fällt aus; sonst ist die
Verwandlung des E in A (mhd. wertes), des genitivischen s in §
ganz correct.
würhitz m. Fürwitz, Neugierde. Das Wort ist ins Slovenische eingedrungen:
firbic Vorwitz, firbein vorwitzig. Hier ist ein Zusammenhang
mit den Mundarten des ungr. Berglandes ersichtlich:
wiirbEtzen neugierig sein s. Nachtr. 27\
wut f. vulva, s. darüber Gr. Wtb. IV, 362 f.
wüderlc n. in: düs bintschjc wüderlc das winzige F., das
ist: die Schraubenmutter.
wuter m. Vater. Das Vater unser theile ich hier mit auf Grundlage
des Textes den Rudesh in Schottky’s Vorzeit und Gegenwart
S. 268 gegeben, den ich mit Elze’s Text S. 39 und dem miind-