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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 60. Band, (Jahrgang 1868)

Ein  A  usflug-  nach  Gottschee.

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Freiditsch,  Name  in  Lienf.  1750.  Vgl.  Preiditsch.
wrei  s.  wrai-  wrcu-.
wreunt  m.  Freund,  der  Verwandte.  Die  Mehrzahl  di  wreunte  oft  für:
die  Verwandten,  die  Verwandtschaft,  schlesisch  Weinh.  23,  und
so  denn  auch  schon  mild.  Wtb.  III,  411 b ;  altnord.  frcendi
Sveinbjürn  Egilsson  201 b .  So  auch  schwiih.  Schmid  37;  hcnneb.
Reinw.  37;  wcsterw.  Schmidt  61;  luxemburgisch  Gangler
159.  wrcuntschiift  f.  Verwandtschaft.  Ebenso  cirnbr.  wreünt,
wreunscliof,  kiirnt.  Lex.  102,  allgem.  bair.  Schm.  I,  614.
'Wridraichstoiu  in.  Fridrichstein.  Die  Aussprache  dieses  Namens  einer
kleinen  Burg,  deren  geringe  Trümmer  auf  einem  Berge  bei
Gottschee  zu  sehen  sind,  wird  mehr  oder  weniger  entstellt  gehört. ­
  Obiges  ist  die  correcte  mundartliche  Form,  die  in  folgender ­
  Abstufung  entstellt  wird:  Mridraichstoin,  'Widaigtoin.
Bidraistoin,  Bidaistaün  (wobei  der  Anlaut  für  ursprüngliches  W
gehalten  und  daher  B  gesprochen  wird;  doch  vgl.  auch  das
slor.  B  f.  F  unter  Fraithof)  etc.  —  Die  Burg  ist  erbaut  um
1422—1425  durch  Grafen  Friederich  von  Cilli  und  liegt  nun
in  Trümmern.  Den  2.  Juli  1672  erschlug  daselbst  noch
der  Blitz  den  an  einem  Fenster  stehenden  herschaftlichen
Verwalter.
Friesach  spr.  Wrlqiich,  Altfriesach  hatte  1770  zwanzig  Häuser;  Neufriesach ­
  neun;  beide  Orte  liegen  hei  Nesselthal.
wrischinc  n.  junges  Schaf;  auch  ciinbr.  wriscliong  wri&cheng  Schafbock, ­
  CWtb.  122;  kämt,  frischink  friscliling  Schaf;  Lex.  103;
in  der  Schweiz  frischig  verschnittner  Widder.  Stahl.  I,  214;
sonst  Ferkel;  ehedem  Opferthier;  s.  darüber  Gr.  Wtb.  IV,213f.
Frisaeh  s.  Friesach.
Fritz,  Name  in  Reichenau  1614,  in  Ort  1684,  1784.  Grintobitz,
Prürübel,  Riek  1750.  In  Scliemnitz  1364  und  1858:  Fritz.
Paulisch:  Fritz.
Fritze,  Name  in  Stockendorf  um  1700.
Frölich,  Name  in  Moswald  1614.  Auch  in  Zarz.  So  schon  1316  in
Steierm.,  1379  in  Presburg  Froleich;  1600  und  später  oft  im
ungr.  Bergl.  und  Siebenbürgen.
wrüe  frühe.  Bie  wrüe  i§t  auf  di  moirarin!  —  Bie  wrüe  ist  auf  Maqretizle
  !  —  Bie  wrüe  i§t  auf  dar  Handel  junc!  —  Bie  wrüe
i§t  auf  den  merarin!  u.  s.  f.  Liederanfänge,  aus  denen  das
            
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