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S c h r ö e r
„I tuen es, lieber, et §läfen,
Ich thue, Lieber, nicht schlafen,
i tuen es, lieber, bachen.“ >
ich thue, Lieber, wachen.“
„Kim außar, kirn außar, main liebeu!“
„Komm heraus, Liebe mein!“
Und außar kimot deu liebe.
Und heraus kömmt die Liebe.
Ar nimot jeu bai snebaißer baut,
Er nimmt sie bei schneeweisser Hand,
ar hewot §eu af jain höacbes ro§;
er hebt sie auf sein hohes Ross;
§eu raitont ahin an bäge. —
sie reifen dahin an Wege (weg). —
„So tuejt du, liebeu, dih et würcbten
„So thust du, Liebe, dich nicht fürchten ?
boder tue.st du, liebeu, dih würcbten?“
oder thust du, Liebe, dich fürchten?“
„Beu bert ih, lieber, mih würcbten,
Wie werde ich, Lieber, mich fürchten,
benn du. lieber, pigt pai mir?“ —
Wenn du, lieber, bist bei mir?
Bie edel da scbainet dar müne,
Wie „edel“ da scheint der Mond,
bie stat da raitont di tdaten! —
wie leise da reiten die Todten!
Seu raitont ahin zan ktrchle,
Sie reiten dahin zum Kirchlein,
jabol abin afs grüene wraithof.
jawohl dahin auf den grünen Friedhof.
A§o da jprichet dar liebe:
So da spricht der Liebe:
„ruck dih, ruck dih, marljtoin!
„Ruck dich, ruck dich, Marmelstein,
Klieb dih, klieb dih, kol^harzeu erde!
spalte dich, spalte dich, kohlschwarze Erde.