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S c h r ö e r
obiges läse einen Nadelholzbaum bezeichnet. Sanskr. taksha-ka in. Baum,
lat. taxus, kirchenslav. tisa wird abgeleitet von sanskr. takshati behauen
(wie tdse = dahse aus dehse), kirchensl. tesati hauen. Dies takshati ist
aber Eines Stammes mit zend. tanyayeiti schirren, woher lat. temo aus
tecmon m. Deichsel; wozu auch lithauisch tdikan fügen und ahd. dihsila
Deichsel gehören. Der Zusammenhang zwischen dahse = tajcus, dehse und
dihscl. wenn auch letzteres aus der Ablautreihe tritt, ist offenbar, reicht in
Urzeiten hinauf und scheint in dem sanskr. takshati. das behauen, aber auch
fertigen bedeutet, lat. texere, die abweichenden Begriffe der Ableitungen
zu vereinigen. Taksa bedeutete wohl in der Ursprache schon einen Baum,
der behauen wird, wonach die Sitte, Nadelholzzweige als Streu zu gebrauchen,
ebenso alt sein müsste.
tätze f. der Fass, besonders der plumpe Fuss; die Tatze. — tatzle
n. Plural tatzlain Füsslein: das ratzle §teat af proitem tatzle
s. dienon.
pArtätze f. Bärentatze, herba branc® ursin®.
Taubenbrunn oder Tiefenbrunn, auch Römergrund Ort bei Unterlak
1770 mit 8 Häusern.
Taubendorf, Ort bei Nesselthal.
tei- s. tai- u, toi-; -te an Namen, s. name.
Tely, Name in Mitterdorf 1750. Ebenso im ungr. Bergl. Pauliseh
1713: Teil
Telian s. Töllian.
Temele, Temel, Themelle Hoheneck 1609, 1684; Hornberg 1750. Im
ungr. Bergl. Schemnitz 1362: Thomel; 1819, 1858. Thomala.
tenn m. die Tenne, Dreschboden. Auch kämt, mascul. Lex. 57, und
schweizer, neutr. ahd. tenni n.
der s. dar.
der- vor Zeitwörtern vgl. gr. Gr. II, 819, Wtb. II, 1011. derkrankhen
erkranken; dergean ergehen; derwisch m. das Erhaschen;
in dem Liede vom Ransel jnnc.
tetten säugen; tAjen s. d. saugen; beide Formen ebenso cimbr. Wtb.
177, ital. tettare, got. daddjan säugen, nur an Einer Stelle Marc.
13, 17: paim daddjandeim = den Säugenden (Müttern) zaXg
(i'j yaarpi iyoOacag xai) zalg SvjkatioOooiig. — Oineu hat gopaiqhtigot.
Nue hat si dam gastlichen ge§oit: daß si ir kind,
atimie in dar ktrehen, hat getettet. Der gastliche hat aber
gemeint §i häts iimme prücht, geteatet (getödtet). ahd hat §i
imon aber den tüttlain gäben (vgl. Sr,'kr,v azöivai): si häts
lässen tAjen.