Ein Ausflug- nach Gottschee.
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„Juncheirre pin ich innar kam,
hai didl eleu ä !
Junker (Jungherre, Junggeselle) bin ich herein gekommen,
juncheirre gean i bider aus?
hai didl deu ä!
junker geh ich wieder hinaus!
paum ptlm in.
paumgilrte m. Baumgarten; mhd. boumgarte.
Baumgnrtcn, gewöhnlich: pümgärte. Ortschaft in Gottschee,
hatte 1770 acht Häuser.
piVinbollc f. Baumwolle. Die Slovenen machen daraus : pdrolu.
paiien ackern, pflügen, Feld hauen. Ebenso cimbr. paugen arare CW.
133; auch kämt. Lex. 18.
Paucr als Name 1687 in Oberlosin; 1750 in Nesselthal; 1867 in
Mosel. Cimbr. Bauer 1 ).
pankhe f. die Trommel, päukhen trommeln.
pauk f. Trommel und pauken trommeln ist auch der in der
Zips übliche Ausdruck, s. Darstellg. UB. Seite (343) 93. —
In Gottschee kömmt neben pauke, wol erst in neuerer Zeit,
gleichbedeutend auch: trumcl f. vor: aber das Zeitwort peukken
für trommeln scheint die Alleinherrschaft zu behaupten. „Beim
dich di trumelaus bert petiklien“ : wenn dich, hei deinem Leichenbegängnisse,
der Trommelschlag begleiten wird“ heißt es in
dem schönen Liede:
Benn di pueben ins hör müefzont:
Wenn die Buben Ins Heer müssen.
Es i§t lieunt oin schraiben kamen
Es ist heute ein Schreiben kommen,
daß di jungen pueben ins ör müeßont gean.
dass di jungen Buhen ins Heer müssen gehn.
Es hatte oinder a scheanneu, a liebeu,
Es hatte Einer eine Schöne, eine Liehe,
mit imon hellot §i geanen. —
Die wollte mit ihm gehn.
*) Bergmann hat in den Wiener Jahrbüchern d. Lit.. Bd. CXX, S. 24 einige Namen
von Weilern und Familien der Cimbri mitgetheilt (die ersteren sind oft beides).
Dies ist die einzige Quelle, aus der ich gelegentlich schöpfe. Vgl. oben S. 198.
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