Ein Ausflug- nach Gottschee.
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Wörterbuch.
1. AMlieihuig (AB PL TEFG11).
A erhält den Umlaut: beigar m. Wälger; negcl m. Finger (ursp.
Nagel); hesel, liii§cl f. (s. d.) die Hasel, iipfcl m. Apfel.
A und A werden II und Ü: scliarsäch n. Scharsaclis, Selieermesser;
gur: gar; gurtroa§e f. Gartenrose; düs da; §lüf schlafe; grüf m,
gruvns Graf, Grafen; wrüg frage; ü ah, üküelcn abkühlen, ühin
hinab.
A für E s. unter E.
Das ahd. Ä im Auslaut wird als weibliche Einzahlendung -ii, als Mehrzahlendung
-e, s. unter -ä, o.
— ä, o, nur zuweilen noch -a, die Endung weiblicher Namen und
Wörter, die in der alten Sprache -il hatten. Diese alterthümliche
Erscheinung, die auf den ersten Anblick an das gothische -6
schwacher Feminina erinnert, sieht aus wie eine Vergrößerungsform,
gleich den romanischen Augmentativhildungen, Gr. gr. III,
705, da eine Deminutivform -e daneben steht. Altere Frauenzimmer
heißen: Griato, Lcano, Min» (in Altlaag: Müno d. i.
Marie), Gero (Gertrud), Nt'jo, l'rso; hingegen jüngere: Greate,
Liane, Mine (Hüne), Gere, Biise, Irse. — Daß diese -o aus der
Analogie alter Feminina in -ü zu erklären sind, darauf führte
mich die Form Mario Müriä (aus Markt) in einem Liede und das
Wort amo (ahd. amma). Über die Deminutivlorm mit -c s. unter
E. Die ahd. Pluralendungen (-ä) zweiter Deel., namentl. der
Suhst. in -ari, sind aber c (nrc) geworden: snidarä: snaidare,
Gotschäwarä: Gotschiabarc etc.
In Tschermosclinitz („in der Maschehört man für das o weiblicher
Namen noch -a: Lena, Ur§a etc., woraus der Übergang
ersichtlich wird.
a ein, s. oin.
a, an für den, denen, s. unter dar.