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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 60. Band, (Jahrgang 1868)

Zur  Geschichte  der  alten  Metalle.

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In  den  südlichen  Gegenden  liegt  der  Berg  Liü-ming.  Daselbst
befindet  sich  ein  Palast.  An  dem  Thore  ist  eine  silberne  Tafel,  deren
Inschrift  lautet:  Palast  des  mittleren  Weibes  des  Himmels  und  der
Erde.

In  den  neuen  Worten  von  Hoan-tan  wird  gesagt:
Tschhing-wei,  ein  Leibwächter  des  Thores  der  bestimmten  Zeit,
liebte  die  Sache  des  Gelben  und  Weissen.  Er  nahm  ein  Weib  und
fand  eine  wunderbare  Tochter.  Wei  besass  keine  Kleider.  Das  Weib
brachte  zwei  Stück  feinen  Seidenstoffes  zur  Stelle.  Später  trat  sie
vor  den  Mann,  als  dieser  eben  Asche  anfachte  und  Quecksilber  in
einer  Röhre  verbrannte.  Das  Weib  nahm  jetzt  ein  bei  ihr  befindliches
Arzneimittel  und  warf  es  hinzu.  Das  Ganze  wurde  auf  der  Stelle  zu
Silber.  Wei  näherte  sich  und  verlangte  die  Kunst  zu  lernen,  doch
diese  wurde  ihm  nicht  mitgetheilt.  Er  wurde  wahnsinnig  und  starb.

Der  Verkehr  des  weissen  Tigers  (pe-hu-thiing)  sagt:
Wenn  derjenige,  der  als  König  herrscht,  den  Geschlecbtsnamen
verändert  und  sich  erhebt,  muss  er  zu  dem  Tai-san  steigen  und  ihm
das  Bergopfer  bringen.  Was  die  Ursache  betrifft,  so  hat  diess  den
Sinn,  dass  er  es  meldet.  Einige  sagen:  Er  bringt  als  Bergopfer  goldene ­
  und  silberne  Schnüre.  Andere  sagen:  Er  bewirft  mit  Steinmörtel, ­
  nimmt  goldene  und  silberne  Schnüre  und  versiegelt  es  mit  einer
Abdrucksmarke.
Die  Abbildung  des  Entsprechens  der  glücklichen  Vorbedeutungen ­
  sagt:
Wenn  derjenige,  der  als  König  herrscht,  bei  dem  Feste  nicht
bis  zur  Trunkenheit  trinkt,  wenn  Strafe  und  Busse  die  Menschen  gehörig ­
  trifft  und  er  nicht  Unrecht  thut,  so  kommen  silberne  Krüge
zum  Vorschein.
Die  von  Yuen-schin  verfassten  Abbildungen  der  dreierlei  Gebräuche ­
  sagen:
Die  Dreifüsse  des  Rindes  fassen  zehn  Nössel.  Der  Himmelssohn
verziert  sie  mit  gelbem  Golde.  Er  füllt  die  Ritzen  mit  weissem
Silber.

SiUI>.  tl.  phil.-hist.  CI.  LX.  IM.,  I.  Heft.

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