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Müller
S u a n i s c h.
Singular.
Plural.
1. Person kh-w-apstlii ich lobe
2. „ kh-apsthi
3. „ apstlia
kh-w-apsthi-th
kh-apsthi-th
apsthi-kli
II. Cluaraktere der Tempora und Modi.
Zeichen des Präsens ist -al, oft in -e verkürzt i), -b, -ba,
-iv, -m. Ich halte -cd, wie ich bereits oben bemerkt habe, für das
Verbum substantivum ur „sein“; die übrigen Zeichen sind wahrscheinlich
nichts anderes denn eine Verstümmelung der Wurzel qaw,
welche mit ur synonym ist.
Zeichen des Imperl'ectums ist -di (dialekt. -thi), wobei oft vorhergehendes
b, w (Präsenszeichen) in 6 erweicht wird.
DasMingrelische bietet für das Imperfectum -di, -ndi, das Suanische
-udi, -edi, -midi, -nedi.
Das Perfeetum hat das Zeichen -i, -e (wie im Lazischen und
Mingrelischen): in vielen Fällen wird es durch den nackten Verbalstamm
(wie im Suanischen) gebildet.
Zeichen des Pluscjuamperfectum sind: -a, -s, -ia, -e.bia, -emia,
-na, -bies, -binu. Bei Verbis transitivis ist das Plusquamperfectum
immer eine Substantivform, welche mit dem Pronomen im Instrumental
verbunden wird, bei Verbis neutris und passivis stellt es ein Participium
perfecti passivi, verbunden mit dem Verbum substantivum, dar.
Das Futurum, mit dem auch der Optativ zusammenfällt, hat das
Zeichen -o, welches, aus mehrfachen Spuren zu schliessen, aus -b
erweicht ist. Das Futurum ist darnach als eine Abart der zweiten
Präsensbildung zu betrachten.
Paradigmen des Verbums.
Nachdem ich im Allgemeinen die Bildungsgesetze des Verbums
dargelegt habe, will ich im Nachfolgenden einige Paradigmen beibringen
und einige specielle Erläuterungen daran anknüpfen.
1) Diese Verkürzung des ar in e zeigt auch das Mingrelische gegenüber dem Lazischen,
z. B.:
Mingrel. mo-b-kwath-a ich haue ab = Laz. mo-b-kot-are.