Zur Geschichte der alten Metalle.
9
Werth von eintausend fünfhundert achtzig Kupfermünzen. Ein Lieu
anderen Silbers hatte den Werth von tausend Kupfermünzen. Diess
waren die Tauschmittel des Silbers.
Die in dem Sse-ki enthaltenen Überlieferungen von den westlichen
Gränzen sagen:
Das Reich Wu-lui bringt Silber hervor.
In dem Buche der fortgesetzten Han von Sse-ma-pieu heisst es:
In dem Reiche des grossen Thsin verfertigt man Münzen aus
Gold und Silber. Zehn Silbermünzen haben den Werth einer Goldmünze.
In den Denkwürdigkeiten von Wei heisst es:
Ko-sieu erstach mit eigener Hand Fei-I, den grossen Heerführer
von Scho. Man Hess ihm nachträglich Belobung und Gunst zu Theil
werden. Der ihm nach dem Tode gegebene Name lautete: Lehensfiirst
von Wei. Seinem Sohne Lung wurde die Lehensstufe verliehen,
und derselbe wurde zu einem Beruhiger der Hauptstadt fürFung-tsche
ernannt. Er erhielt ein Geschenk von tausend Kuchen Silber.
In den Auseinandersetzungen der von dem Kriegerstande von
Wei emporgereichten verschiedenartigen Dinge heisst es:
Die kaiserlichen Gegenstände waren für die vornehmen Menschen
des mittleren Palastes, für die Kaisertöchter und die Kaisersöhne gefirnisste
Gürte] von reinem Silber und ein Spiegel, für die vornehmen
Menschen der westlichen Seite ungleichartige Gürtel von reinem
Silber, für fünf Kaisersöhne silberne Kästchen, für einen Kaisersohn
sechzehn verschiedenartige Gerätschaften, ungleichartige Gürtel von
reinem Golde und vier viereckige Schirme.
In denselben Auseinandersetzungen heisst es:
Unter den kaiserlichen Gegenständen, welche zu dem vornehmen
Menschen, zu den Fürstensöhnen und Kaisersöhnen gelangten, befanden
sich Rauchfässer von reinem Silber.
ln den Denkwürdigkeiten von Wei wird gesagt:
In dem Reiche Wei-mT befestigen Männer und Weiber zur Zierde
an ihren Leib Silber von der Breite mehrerer Zolle.